Hertha BSC

Hertha BSC entschuldigt sich bei den Schiedsrichtern

Hertha-Manager Michael Preetz (Mitte) mit Schiedsrichter Wolfgang Stark.

Foto: Getty Images

Hertha-Manager Michael Preetz (Mitte) mit Schiedsrichter Wolfgang Stark. Foto: Getty Images

Berlin.  Hertha BSC hat sich "offiziell und ausdrücklich bei allen Beteiligten, insbesondere auch bei den Schiedsrichtern" für die Unsportlichkeiten einiger Berliner Profis beim Spiel in Düsseldorf entschuldigt. Diese seien "nicht mit den Grundsätzen und Werten" von Hertha BSC in Einklang zu bringen.

Hertha BSC hat einen Tag nach der Verhandlung des Einspruchs gegen die Wertung des Relegationsrückspiels bei Fortuna Düsseldorf (2:2) um Entschuldigung für das Fehlverhalten einiger Berliner Profis gebeten. "Einzelheiten und Verantwortlichkeiten sind sicher noch aufzuklären, es bleibt jedoch schon jetzt beim Eindruck eines nicht ordnungsgemäßen und sportlich einwandfreien Verhaltens. Trotz der enormen Anspannung und Belastung für unsere Spieler kann Hertha BSC solche Verfehlungen nicht akzeptieren", teilte der Klub mit.

Derlei Unsportlichkeiten seien "nicht mit den Grundsätzen und Werten" von Hertha BSC in Einklang zu bringen und würden von Vereinsseite verurteilt. "Wir entschuldigen uns deshalb offiziell und ausdrücklich für alle Verfehlungen unserer Spieler bei allen Beteiligten, insbesondere auch bei den Schiedsrichtern."

Der Hertha-Profi Lewan Kobiaschwili soll Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) nach dem Abpfiff des chaotischen Spiels in den Nacken geschlagen haben. Im Zeugenstand berichtete Stark am Freitag in Frankfurt/Main von einer "Hetzjagd" auf das Schiedsrichtergespann und üblen Beschimpfungen seitens der Berliner Spieler.

Entscheidung am Montag um 15 Uhr

Stark hatte das Spiel wegen eines verfrühten Platzsturms des Düsseldorfer Anhangs für 20 Minuten unterbrochen und dann noch einmal für rund eineinhalb Minuten fortgesetzt. Hertha BSC hat wegen der angeblich irregulären Umstände ein Wiederholungsspiel beantragt. Die Entscheidung des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird am Montag um 15 Uhr erwartet.

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