Eishockey

Weiterhin sachlich-konzentriert

Die Iserlohn Roosters müssen an diesem Freitag in Hannover antreten.

Foto: IKZ

Die Iserlohn Roosters müssen an diesem Freitag in Hannover antreten. Foto: IKZ

Iserlohn.  An diesem Donnerstag feierte Kapitän Robert Hock seinen 39. Geburtstag, am Samstag wird Manager Karsten Mende 44 Jahre alt. Zwischen diesen beiden Ehrentagen liegt das Gastspiel der Iserlohn Roosters in Hannover. Darf danach ebenfalls gefeiert werden?

An diesem Donnerstag feierte Kapitän Robert Hock seinen 39. Geburtstag, am Samstag wird Manager Karsten Mende 44 Jahre alt. Zwischen diesen beiden Ehrentagen liegt das Gastspiel der Iserlohn Roosters in Hannover. Darf danach ebenfalls gefeiert werden?

Die Stimmung ist nach den beiden jüngsten Siegen gut. Im Kampf um die Play-offs wollen die Sauerländer nun beim Mitschlusslicht Hannover und am Sonntag in eigener Halle gegen den Vierten Hamburg nachlegen. Wie man dieses Duo besiegen kann, haben die Sauerländer schon vorgemacht. Aber auch, wie man verlieren kann. So war das 0:2 auf eigenem Eis gegen die Scorpions ein Tiefschlag.

Aber die jüngsten Resultate sollten weiteres Selbstbewusstsein gegeben haben. Dabei müsse man sich im Bemühen um weitere Erfolge vor allem an das „Wie“ erinnern, erwartet Trainer Doug Mason genauso sachlich-konzentrierte Leistungen wie gegen Ingolstadt und Düsseldorf.

Inzwischen kann er schon fast wieder auf einen kompletten Kader zurückgreifen. Tobias Wörle ist nach seiner Bronchitis genesen, auch Derek Peltier fühlt sich nach seiner Gehirnerschütterung fit. „Keine Kopfschmerzen, kein Schwindel“, konnte Mason erleichtert verkünden. Somit wird es wieder einige leichte Veränderungen geben, denn Peltier ist auch eine feste Größe beim Powerplay. Fraglich ist an diesem Freitag allerdings Collin Danielsmeier, der aus beruflichen Gründen in dieser Woche nicht trainieren konnte. Vom langzeitverletzten Thomas Holzmann gibt es inzwischen auch positive Infos, möglicherweise kann er bald sein Comeback nach langer Verletzungspause feiern.

Gastgeber Hannover steht schon längst mit dem Rücken zur Wand. Zuletzt gab es neun Heimniederlagen in Serie, zwei davon ohne Torerfolg. Der letzte Dreier datiert vom 23. Oktober (5:3 gegen Krefeld). Die Fans wurden also nicht besonders verwöhnt, zuletzt kamen nur 3 300 Zuschauer. Und bei den nun folgenden drei Dienstagheimspielen drohen weiterer Einbußen, was zum x-ten Male die Frage nach der Zukunft aufkommen lassen wird.

Sind die Roosters als zweitbestes Auswärtsteam somit bei der heimschwächsten Mannschaft der Liga auch Favorit? Doug Mason: „Schaut man auf die Tabelle, könnte man meinen, dass für Hannover alles vorbei ist. Aber die Mannschaft hat viel Charakter.“ Dabei verweist er auf Spieler wie Sascha Goc, der ebenso angeschlagen ist wie Keeper Dimitri Pätzold, oder Chris Herperger. Nein, ein Selbstläufer werde das nicht.

Das ist auch nicht am Sonntag zu erwarten, wenn die Hamburg Freezers am Seilersee auflaufen, die derzeit auswärts schwächeln. Aus den letzten sechs Partien holten sie nur zwei Punkte (allerdings in Mannheim), in den beiden letzten Auswärtsspielen blieben sie sogar ohne Torerfolg - was die Aufgabe für den IEC nicht leichter machen dürfte.

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