Diskussion zu Erdogan und Ditib an der Uni

„Ditib – Marionetten Erdogans?“ lautet der Titel einer Diskussionsveranstaltung, zu der YXK, der kurdische Studierendenverband an der Universität Duisburg Essen (UDE), am heutigen Donnerstag um 18.30 Uhr in den AStA-Keller im LF-Gebäude an der Lotharstraße einlädt.

„Ditib – Marionetten Erdogans?“ lautet der Titel einer Diskussionsveranstaltung, zu der YXK, der kurdische Studierendenverband an der Universität Duisburg Essen (UDE), am heutigen Donnerstag um 18.30 Uhr in den AStA-Keller im LF-Gebäude an der Lotharstraße einlädt.

Als Referenten hat der YXK Hafiz Ahmet Turhalli eingeladen. Er habe an der Azhar-Universität Kairo islamisches und internationales Recht studiert und sei beim Verein Civaka Islamiya Kurdistan als Imam tätig, schreiben die Veranstalter.

An anderen Universitäten stieß die Diskussion der kurdischen Studierenden über den staatlich kontrollierten Moscheeverband auf Protest offizieller türkischer Repräsentanten. Das Düsseldorfer Konsulat habe auch bei der UDE protestiert, bestätigt Uni-Sprecherin Beate Kostka. Das Rektorat sehe allerdings keinen Anlass, die Veranstaltung in ihren Räumen zu untersagen. „Wir sind ein Ort des offenen Diskurses und wollen Diskussionen auch zulassen, wenn sie schwierig sind.“ Man erwarte allerdings einen friedlichen Verlauf. Auf gute Erfahrungen mit den YXK-Veranstaltungen verweist auch AStA-Sprecher Marcus Lamprecht. „Einen kritischen Blick auf die Präsidentschaft Erdogangs und die Rolle der Ditib zu werfen, finde ich wichtig.“

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