KDVZ-Umzug

Arbeitsplatz oberhalb des Himmelspiegels

Foto: IKZ

Hemer.  Von einem Investitionsvolumen von neun Millionen Euro wird gesprochen, wenn die Kommunale Datenverarbeitungszentrale (KDVZ) vom Griesenbrauck aus nach Hemer zieht. Bürgermeister Michael Esken ist sehr glücklich, dass man sich seitens der Verbandsversammlung für den neuen Standort am Sauerlandpark entschlossen hat. Ein Umbau der Räumlichkeiten am Griesenbrauck hätte 15 Millionen Euro geschluckt.

So soll bereits im nächsten Jahr mit den Umbauarbeiten des großen Gebäudes oberhalb des Grohe-Forums begonnen werden, schon in 2014 will die KDVZ mit allen 200 Mitarbeitern nach Hemer ziehen. „Das ist eine herausfordernde Umbauphase“, weiß Michael Esken.

Eine verkehrliche Erschließung ist nicht notwendig, die Zufahrt zur KDVZ erfolgt über die Sonnenblumenallee. Das komplette Gelände der KDVZ wird eingezäunt, der Sauerlandpark bekommt in diesem Areal ein anderes Erscheinungsbild. Für die Besucher des Parks wird sich aber nichts ändern, und auch während der Umbauphase des neuen KDVZ-Domizils werde der Betrieb im Sauerlandpark nicht beeinträchtigt. Sagt Guido Forsting, Geschäftsführer der Sauerlandpark GmbH.

Auch hat die KDVZ bereits jetzt genügend Parkplätze: 88 an der Zahl gibt es, das sind mehr, als vorgeschrieben sind. Jetzt geht es bereits in die Feinplanung, und nach Erteilung der Baugenehmigung kann es losgehen. „Ein echter Gewinn für die Stadt Hemer“, so Bürgermeister Michael Esken.

Die Leerstände auf dem früheren Kasernengelände verringern sich immer mehr, die Vermarktung der Gebäudekomplexe läuft gut.

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