Bahn

Bahnpläne nicht akzeptabel

Schon jetzt, so die CDU, könne ein Gleis am Kalthofer Bahnhof überquert werden.

Foto: Privat

Schon jetzt, so die CDU, könne ein Gleis am Kalthofer Bahnhof überquert werden. Foto: Privat

Kalthof.   Die CDU Hennen-Kalthof fordert die Stadtverwaltung auf, sich klar gegen die Planung der Deutschen Bahn im Zusammenhang mit der Erneuerung der Eisenbahnüberführung Leckingser Straße zu positionieren.

Die CDU Hennen-Kalthof fordert die Stadtverwaltung auf, sich klar gegen die Planung der Deutschen Bahn im Zusammenhang mit der Erneuerung der Eisenbahnüberführung Leckingser Straße (wir berichteten) zu positionieren. Die Planung vertrete aus Sicht der CDU nicht primär die Interessen der Bürger in Kalthof, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Es kann nicht sein, dass die Züge in der Bauphase von rund sechs Monaten ganz normal weiter über die Brücke in Kalthof fahren, aber die Grundschulkinder über die Iserlohner Heide oder Hennen auf die andere Seite der Bahngleise transportiert werden müssen“, sagt der Vorsitzende Stefan Woelk.

Aktuell plane die Bahn, dass die Unterführung während der Bauphase auch von Fußgängern nicht durchquert werden dürfe. Die CDU wisse, dass diese Bauphase so oder so eine große Herausforderung für den Ortsteil werde. Während der LKW-Verkehr zwangsläufig über die Leckingser oder Refflingser Straße umgeleitet werde, müssten auch der landwirtschaftliche Verkehr sowie die Busse zu den weiterführenden Schulen mit den Herausforderungen kämpfen. Diese gelte es im Vorfeld zu lösen.

Bereits heute gebe es am Bahnhof Kalthof eine Schranke für Fußgänger, um über das Gleis 1 auf Gleis 2 zu gelangen. „Eine solche Schranke wünschen sich die Christdemokraten auch für das zweite Gleis oder an einer anderen Stelle, wo die Strecke eingleisig ist.“ Das wäre eine Möglichkeit zur sicheren Überquerung der Bahngleise.

Gesicherter Weg während der Bauphase

Deutlich erkennbar sei heute schon ein so genannter Trampelpfad, der durch die Büsche über das Gleis 2 verlaufe. „An dieser Stelle sollte ein offizieller, gesicherter und rollstuhlgerechter Weg während der Bauphase entstehen“, lautet der Wunsch der CDU.

Am Dienstag im Verkehrausschuss hat sich auch Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke nochmals zu dem Thema geäußert. Er teilte mit, dass für die nächste Sitzung des Verkehrsausschusses Vertreter der Deutschen Bahn eingeladen worden seien. „Wir wollen eine bessere Lösung als die, die im Raum steht“, sagte Janke. Insbesondere mit Blick auf den Fußgängerverkehr solle es weitere Gespräche mit der Bahn geben.

Seite
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik