Altstadt-Baustelle

Informationsdefizit bei den Anwohnern

Im Bereich der künftigen Kreisverkehre werden bereits Versorgungsleitungen verlegt. Die UWG wünscht sich mehr Informationen über die Baustelle.

Foto: IKZ

Im Bereich der künftigen Kreisverkehre werden bereits Versorgungsleitungen verlegt. Die UWG wünscht sich mehr Informationen über die Baustelle. Foto: IKZ

Iserlohn.   Kommunikation über Baustelle in der Altstadt wird von der UWG kritisiert.

UWG-Ratsmitglied Reinhard Jobs beklagt ein Informationsdefizit bei den Altstadt-Anwohnern. Zwar sei dort eine „riesige Baustelle“ eingerichtet worden zur Herstellung von zwei Kreisverkehren, Informationen hierzu aber habe die Verwaltung bisher nicht kommuniziert. In einem offenen Brief fordert Jobs nun Bürgermeister Dr. Ahrens auf, das Thema in einem dafür zuständigem Ausschuss behandeln zu lassen.

„Dass diese Baustelle kommen würde, war uns ja bekannt, aber man hatte den Eindruck, dass die Absperrung und der Anfang der Bautätigkeiten in einer Nacht - und Nebelaktion begonnen wurden“, heißt es in dem Jobst-Brief. Selbst die MVG sei wohl überrascht worden und habe ihre Haltestellen erst mit Beginn der Absperrungen verlegt. Den Anwohnern sei im Quartiersbüro immer versprochen worden, dass sie im Vorfeld über Bautätigkeiten informiert würden. Dies sei im aktuellen Fall nicht erfolgt.

Schule und Tagesstätte gesondert informieren

Vor diesem Hintergrund erkundigt sich Jobs, wann und wo die Verwaltung zeitnah eine Informationsveranstaltung abhalten wird. „Wird auch die Waisenhausgrundschule und die Kindertagesstätte der AWO rechtzeitig informiert? Bisher war dies nicht der Fall, wodurch an der abgeschalteten Ampel ziemliches Chaos entstand“, schreibt Jobs weiter. „Dass beide Einrichtungen gesondert informiert werden sollten, sehe ich als sehr wichtig an, da sich der Schulweg durch die Baustellenampeln ja verändert.“

Jobs fordert die Verwaltung in seinem Brief zudem dazu auf, sich bei weiterem Baufortschritt daran zu erinnern, dass in der Altstadt einige Bewohner leben, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, und sehr viele Bewohner, die mit einem Rollator unterwegs sind. „Allein im Haus An der Schlacht 19 wohnen zehn Personen, die zum Teil schwerstbehindert sind.“ Zur Zeit aber sei es an zwei Stellen sehr unbefriedigend, mit einem Rollator voran zu kommen.

Abschließend äußert Jobs die Bitte, dass es auf der Baustelle weiterhin so zügig weiter gehen sollte wie bisher - und nicht wie an der Westfalenstraße.

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