Kreuzweg

Mit Birkenkreuz und Dornenkranz durch den Heidewald

Beim Kreuzweg im Heidewald gedachten die Gläubigen aus der Gemeinde St. Josef des Leidens Christi.

Foto: Cornelia Merkel

Beim Kreuzweg im Heidewald gedachten die Gläubigen aus der Gemeinde St. Josef des Leidens Christi. Foto: Cornelia Merkel

Iserlohn.   Rund 100 Katholiken gedachten beim 32. Kreuzweg in der katholischen Gemeinde St. Josef des Leidens Jesu Christi.

Den Karfreitag haben die katholischen und evangelischen Gemeinden mit besonderen Gottesdiensten begangen. Rund 100 Gläubige machten sich am Morgen von der katholischen St.-Josef-Kirche aus auf den Kreuzweg durch den Heidewald. Auf der etwa zwei Kilometer langen Strecke wechselten sich Lya Stoltmann und Mattias Kansy beim Tragen des Birkenkreuzes mit der symbolischen Dornenkrone ab. An den 14 Stationen gedachten die Teilnehmer des Leidens Jesu Christi am Kreuz in Gebeten und Liedern, bevor sie zum katholischen Gotteshaus an der Friedrich-Kaiser-Straße zurückkehrten.

Der Kreuzweg hat in der Iserlohnerheide bereits eine 32-jährige Tradition und geht zurück auf die Initiative der Mitglieder der früheren Kolpingfamilie Iserlohnerheide, erklärte Horst Roreger als einer der Mitinitiatoren. Angefangen haben er und seine Mitstreiter mit einem kleinen Kreis von einem Dutzend Katholiken. In den folgenden Jahren waren es immer mehr Teilnehmer geworden, in einem Jahr sogar mal 200, schätzt Horst Roreger, der aber mit der Resonanz zufrieden war. Der 76-jährige Senior warb in der Gemeinde um jüngere Mitstreiter.

Für die Organisation werden jüngere Kräfte gesucht

Am Karfreitag fand er bereits Unterstützung beim Vorlesen von Texten des ehemaligen Dechanten aus der Heilig-Geist-Gemeinde und späteren Soester Dompropstes Winfried Dornscheider durch Sven Dege und Kerstin Wiegert.

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