Stadtleben

Rückbesinnung auf die Natur fördern

Im Projekt „Südstadtgärten“ sind bereits am Fritz-Kühn-Platz Hochbeete entstanden.

Foto: Ralf Tiemann

Im Projekt „Südstadtgärten“ sind bereits am Fritz-Kühn-Platz Hochbeete entstanden. Foto: Ralf Tiemann

Iserlohn.  20 Hochbeete legt der Verein „Bürgerverein Iserlohner Südstadt“ im Bereich In der Läger an.

Seit Februar 2015 realisiert der „Bürgerverein Iserlohner Südstadt“ sein Projekt „Südstadtgärten“. Damit sollen Menschen aus dem Stadtteil zur gärtnerischen Tätigkeit motiviert werden. Mit Hilfe gemeinsamer ökologischer Aktivitäten soll eine generationenübergreifende und interkulturelle Stadtteilgemeinschaft gefördert werden.

Nachdem seit dem Projektstart bereits Beete unter anderem am Mühlentor und am Fritz-Kühn-Platz entstanden sind, werden jetzt weitere zwanzig Hochbeete im Bereich der Freizeitanlage In der Läger errichtet. 20 Familien und Einzelpersonen erhalten dort die Möglichkeit, unter fachlicher Anleitung zum Beispiel eigenes Obst, Gemüse oder Kräuter anzubauen und ihre Beete richtig zu pflegen. Neben einem Stück Selbstversorgung stehen die Rückbesinnung auf die Natur sowie das Gemeinschaftserlebnis und der kulturelle Austausch im Vordergrund. Ziel ist es, dass die Beteiligten neue Erfahrungen in den Bereichen Umweltbewusstsein, Integration, gemeinsamer Planung und gegenseitiger Hilfestellung sammeln.

Die Liste der Interessenten für das „Urban Gardening“ ist lang. Darunter sind Familien aus Deutschland, Syrien und der Türkei. Der Bürgerverein Iserlohn Südstadt begleitet sein Projekt gärtnerisch und durch Sozialarbeit. Die Stadt Iserlohn stellt die Fläche zeitlich befristet unentgeltlich zur Verfügung und prüft im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt“ außerdem die Möglichkeit einer Förderung zur Einzäunung der Fläche.

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