Verkehr und Hitze

Mit sommerlichen Temperaturen steigen die Unfallzahlen

Nicht aufregen, langsam fahren und viel trinken: Wer bei Hitze gelassen bleibt, reduziert sein Unfallrisiko deutlich.

Nicht aufregen, langsam fahren und viel trinken: Wer bei Hitze gelassen bleibt, reduziert sein Unfallrisiko deutlich.

Foto: dpa

Berlin  Einen kühlen Kopf bewahren ist für Autofahrer & Co insbesondere bei flirrender Hitze wichtig. Denn zwischen der Außentemperatur und Unfällen gibt es einen direkten Zusammenhang.

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Ganz gleich ob auf zwei oder vier Rädern: Bei großer Hitze tun Verkehrsteilnehmer gut daran, besonders vorsichtig zu fahren. Denn bei Temperaturen über 25 Grad liegen die Unfallzahlen auf den Straßen hierzulande 16 Prozent über dem Durchschnitt.

Die Erklärung: Je wärmer es ist, desto mehr Menschen seien auf den Straßen unterwegs und die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls steigt. Hinzu komme der Effekt, dass Hitze unkonzentriertes Fahren begünstige. Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hin.

Betrachtet man allein den Wettereinfluss, wird es nur noch gefährlicher, wenn es zusätzlich regnet: Kommt bei derselben Temperatur, also 25 Grad, noch Nässe hinzu, steige die Zahl der Unfälle im Vergleich zu einem durchschnittlichen Tag sogar auf 17 Prozent.

Der gefährlichste Wettereinfluss im Straßenverkehr bleibt aber Eis und damit einhergehende Glätte. Wenn im Winter die Temperaturen in den Minusbereich rutschen und Niederschlag auf den Straßen gefriert, liegen die Unfallzahlen den Angaben zufolge 19 Prozent über dem Mittel.

Der GDV hatte zur Auswertung die eigenen Daten mit der Statistik des Deutschen Wetterdienstes taggenau kombiniert.

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