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Beim MSV Duisburg steht ein Trio in der Warteschleife

Mittelfeldspieler Christian Gartner im Februar beim Aufbautraining. Mittlerweile ist der Österreicher auch mit dem kleinen Ball wieder unterwegs.

Mittelfeldspieler Christian Gartner im Februar beim Aufbautraining. Mittlerweile ist der Österreicher auch mit dem kleinen Ball wieder unterwegs.

Foto: firo/Volker Nagraszus

Duisburg.   Borys Tashchy, Christian Gartner und Dustin Bomheuer sind beim MSV im Mannschaftstraining wieder am Ball. Das könnte ein Hoffnungsschimmer sein.

Fußball-Zweitligist MSV Duisburg nahm am Montag die Vorbereitung auf das nächste Kellerduell mit dem SV Sandhausen (Samstag, 13 Uhr) in Angriff. Mit von der Partie waren drei Spieler, die das Tabellenschlusslicht unter der Rubrik Langzeitverletzte führt. Der Schein mag trügen: Wer den Spielern Dustin Bomheuer, Borys Tashchy und Christian Gartner bei der Arbeit zusah, konnte den Eindruck gewinnen, dass da drei Profis am Werk sind, die voll im Saft stehen.

MSV hofft auf Hoffnungsträger

Die Not ist nach der 0:4-Pleite in Paderborn größer denn je, da ist jeder Hoffnungsträger gerne gesehen. Trainer Torsten Lieberknecht stellte schon in der vergangenen Woche in Aussicht, dass Tashchy und Gartner, in der finalen Phase noch einmal wichtig und wertvoll für das Team werden könnten.

Bei Dustin Bomheuer gilt das ohnehin. Der Innenverteidiger hatte in der vergangenen Woche einen Spezialisten in München aufgesucht, der der Ursache für die muskulären Probleme auf den Grund ging. Lieberknecht sprach zuletzt von Fortschritten. Am Montag kehrte Bomheuer ins Mannschaftstraining zurück und bewältigte das Programm ohne Einschränkungen. An dem Punkt war der 27-Jährige vor zwei Wochen aber auch schon gewesen. Nun gilt es, dass der Verteidiger ohne Rückschläge weitermachen kann.

Gembalies erkrankt

Borys Tashchy musste seit Dezember immer wieder Rückschläge erleiden. Der Sehnenriss im Oberschenkel erwies sich als hartnäckig. Den Verlust des Ukrainers konnte der MSV in den letzten Monaten nicht kompensieren. In der letzten Saison war Tashchy nicht nur wegen seiner elf Tore für die Mannschaft wichtig. Der 25-Jährige gilt als Spieler, der auf dem Platz vorneweg geht, der mit seiner Körpersprache besticht.

Christian Gartner, der im August einen Kreuzbandriss erlitten hatte, liegt weit vor dem Zeitplan. Im Winter galt es noch als ausgeschlossen, dass der Österreicher noch eine Rolle spielen würde. Mittlerweile ist er ins Mannschaftstraining integriert. Ein Comeback dürfte nur eine Frage der Zeit sein.

Für Lukas Fröde dürfte die Zeit bis zum Sandhausen-Spiel zu knapp bemessen sein. Der Mittelfeldspieler, der an einem Muskelfaserriss laboriert, fehlte am Montag beim Training des MSV. Auch Vincent Gembalies war nicht dabei. Der Innenverteidiger liegt mit einer Grippe flach.

Auch den Gegner SV Sandhausen, der mit 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen auf Rang 15 kletterte, plagen Sorgen. Stürmer Rurik Gislason, der zwar torlos ist, aber im Saisonverlauf acht Assists erzielte, verpasste das Spiel gegen Dresden (3:1) aufgrund einer Wadenverletzung. Torjäger Fabian Schleusener (zehn Treffer) ist bereits seit Ende März mit einem Schienbeinbruch außer Gefecht.

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