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Corona: Erstes Bochumer Kino öffnet am Donnerstag wieder

Nach Schließung wegen der Corona-Beschränkungen eröffnet am Donnerstag (11. Juni) mit dem Casablanca das erste Kino in Bochum.

Nach Schließung wegen der Corona-Beschränkungen eröffnet am Donnerstag (11. Juni) mit dem Casablanca das erste Kino in Bochum.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Bochum.  Nach mehrmonatiger Schließung wegen des Coronavirus öffnet am Donnerstag (11. Juni) wieder das erste Kino in Bochum. Unser Corona-Newsblog.

Alle aktuellen Informationen zur Corona-Krise in Bochum finden Sie in unserem Newsblog. Den Newsblog für NRW finden Sie hier und den für Deutschland hier.

Die wichtigsten Informationen zum Coronavirus in Bochum:

  • In Bochum sind bislang 18 Menschen dem Coronavirus erlegen. 51 Personen sind aktuell am Coronavirus erkrankt. 482 Frauen und Männer gelten als geheilt. Insgesamt gibt es in Bochum nun 552 nachgewiesene Fälle.
  • Bei dringenden Verdachtsfällen ist die städtische Corona-Hotline unter 0234/ 910 55 55 zu erreichen.
  • Im ÖPNV und dem Einzelhandel gilt eine Maskenpflicht.

Freitag, 5. Juni: Große Antikörperstudie an Kindern in Bochum

21.10 Uhr: Fast drei Monate lang waren die Kindertagesstätten und Tagespflegeeinrichtungen für viele von 10.500 Kindern in Bochum geschlossen. „Insgesamt gehen wir davon aus, dass alle Kitas und Tagespflegestellen ab Montag öffnen werden“, sagt Sozialdezernentin Britta Anger zusammen.

20.08 Uhr: Bis jetzt wurden insgesamt 552 Bochumerinnen und Bochumer positiv auf das Corona-Virus getestet, davon sind bereits 482 genesen und 51 aktuell infiziert. Von den Erkrankten werden derzeit sechs stationär behandelt, zwei davon intensivmedizinisch. 18 Menschen sind in Bochum an den Folgen der Virus-Erkrankung verstorben. Die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner liegt im Durchschnitt der letzten sieben Tage bei 5,6. Das ist ein Anstieg gegenüber dem Vortag (4,6).

16.08 Uhr: In Bochum hat das große Forschungsprojekt „CorKID“ gestartet. 3000 Kinder aus dem Ruhrgebiet sollen durch Antikörpertests untersucht werden, ob sie schon am Coronavirus erkrankt waren. Die Ergebnisse der Studie sollen auch Aufschluss darüber geben, wie groß das Risiko in Schulen und Kindergärten ist, sich anzustecken.

14.28 Uhr: Bislang sind die Leinwände noch dunkel. Doch schon in einigen Tagen könnte wieder Leben einkehren in die Bochumer Lichtspielhäuser, die seit Beginn der Corona-Zwangspause Mitte März geschlossen sind. Als erstes Kino meldet sich das Casablanca im Bermuda-Dreieck zurück: Ab Donnerstag, 11. Juni, soll hier der Spielbetrieb wieder starten – dies aber nur in reduziertem Umfang und auch nur zu Vorstellungen in den Abendstunden. Capitol und Metropolis bleiben vorerst geschlossen. Auch das Kino Endstation im Bahnhof Langendreer und die UCI Kinowelt im Ruhrpark bleiben bis auf Weiteres zu. Zum Artikel

Konjunkturpaket kommt in Bochum grundsätzlich gut an

11.07 Uhr: Das vom Bund verabschiedete Konjunkturpaket wird die Verluste der Corona-Krise zum Teil kompensieren. „Man kann ganz zufrieden sein“, kommentiert Kämmerin Eva Hubbert den Teil des Pakets, der die Kommunen betrifft. So wird Bochum von 2020 an jährlich etwa 25 Millionen Euro mehr vom Bund für die Kosten der Unterkunft für Bedürftige erhalten. Berlin trägt künftig 75 statt bislang nur 50 Prozent dieser Lasten.

9.45 Uhr: Trotz Konjunkturpaket erwartet ein Bochumer Gastronom, dass bis Ende des Jahres jedes zweite Restaurant schließen könnte. Von dem vom Bund geschnürten Paket profitiere die Gastronomie zwar, die Änderungen hätten aber gravierender sein müssen.

8.33 Uhr: Wie geht dem Handwerk in der Coronakrise? Darüber haben Bochumer Azubis der Firma Hasenkamp mit dem Landtagsabgeordneten Karsten Rudolph diskutiert. „Unsere Azubis haben in drei Monaten das gelernt, was sie sonst in drei Jahren lernen“, sagt Heinz Hasenkamp. Mit Unbeschwertheit und innovativen Ideen würden die jüngeren Mitarbeiter die Anpassungen an die Krise mitgestalten.

Corona: Bochumer verschieben Arzttermine – Engpässe

7.55 Uhr: Einzelhändler in Bochum zweifeln an, ob die Preise durch das neue Konjunkturpaket günstiger werden. Zwar sinkt die Mehrwertsteuer von 19 auf 16 und der ermäßigte Satz von sieben auf fünf Prozent, doch es ist unklar, ob das auch an die Kunden weitergegeben wird. „Es kommt natürlich auf die Summe an, aber am einzelnen Preis machen die drei Prozentpunkte nicht so viel aus. Die Kunden werden nicht auf einmal drei Paar Schuhe kaufen“, sagt Marc Mauer, Geschäftsführer der Initiative Bochumer City (IBO). Im Modehaus Baltz und den Autohäusern der Tiemeyer-Gruppe sollen die Preise sinken.

7.16 Uhr: In Bochum haben viele ihre Arzttermine wegen des Coronavirus verschoben. Deswegen musste eine Bochumerin lange auf einen Termin für ihre 80-jährige Mutter beim Kardiologen warten. „Das muss man differenziert betrachten“, sagt der betroffene Kardiologe Dr. Henning Bünger. Durch Covid19 habe seine Praxis ihren Betrieb auf einen Notfallplan heruntergefahren, viele Termine seien verschoben worden - und liefen jetzt auf. Wenn etwa der Hausarzt die Dringlichkeit des Termins bestätige, gehe es sehr viel schneller. Und auch die Terminvergabestelle der Krankenkasse helfe mit Alternativen.

6 Uhr: Die Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Bochumerinnen und Bochumer beträgt 49. Sechs Menschen werden stationär behandelt, drei von ihnen auf einer Intensivstation. Die Zahl der insgesamt an Covid-19 erkrankten Personen ist auf 544 gestiegen. 476 Personen sind mittlerweile genesen, 18 sind verstorben. Erneut zurückgegangen ist die Zahl der Neuinfizierten binnen sieben Tagen – gemessen je 100.000 Einwohner. Sie sank von 4,8 am Mittwoch auf nunmehr 4,6. 158 Menschen müssen derzeit noch in Quarantäne ausharren. (Stand: 4. Juni, 17 Uhr)

Hinweis: Die Differenz zwischen den Gesamt-Infizierten und der Summe von Erkrankten, Genesenen und Verstorbenen Bochumern erklärt sich dadurch, dass eine Person verstorben ist, die zwar positiv auf das Virus getestet, aber nicht an der Covid-19-Infektion gestorben ist.

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