Regenbogenschule

Im Sommer geht’s zurück nach Hemer

Regenbogenschule Hemer

Regenbogenschule Hemer

Foto: IKZ

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Hemer/Iserlohn.Die Sanierung der Regenbogenschule ist abgeschlossen. Wie der Märkische Kreis gestern auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte, soll die derzeit nach Iserlohn ausgelagerte Förderschule am Anfang der Sommerferien wieder nach Hemer zurückkehren.

Nachdem die Räume des ehemaligen Kasernengebäudes noch einmal wochenlang durchgelüftet worden waren, seien jetzt alle Schadstoffwerte unter dem angestrebten Wert von zwei Mikrogramm pro Kubikmeter Raumluft, so Kreissprecher Hendrik Klein. Dies gelte auch für die beiden Räume, an denen der ursprünglich angestrebte Umzugstermin in den Osterferien gescheitert war.

Ein Jahr dauert inzwischen bereits die Sanierung des erst kurz zuvor bezogenen Schulgebäudes, das der Kreis im Februar 2008 für 2,8 Millionen Euro gekauft hatte. Wie sich erst nach dem Kauf herausstellte, waren offenbar bereits Ende der 30er Jahre naphthalinhaltige Baustoffe im Fußbodenbereich verbaut worden. Warum die stark riechenden Naphthalin- und Phenolausdünstungen nicht schon vorher entdeckt wurden, bleibt ebenso unklar, wie die Schuldfrage. Die Hoffnung, Handwerker oder den Vorbesitzer in Regress nehmen zu können, hat sich nach Darstellung des Kreises jedenfalls nach Prüfung zerschlagen.

Gesamtkosten von knapp 800 000 Euro

Obwohl durch die erneute Verzögerung zusätzliche Mietkosten in Höhe von etwa 25 000 Euro anfielen, bleiben die Kosten deutlich unter den ursprünglichen Kalkulationen. Inzwischen geht der Kreis von Gesamtkosten in Höhe von „deutlich unter 800 000 Euro“ aus.

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