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Steuerberater Gerhard Müller

Steuerhinterziehung erben? – Nicht mit guter Beratung

Bochum.  Damit sich das Erbe nicht zum Steuer- oder Investitionsfiasko auswächst, stehen die Experten der Steuerberatung Müller den Erben kompetent zur Seite.

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Ein Erbe ist nicht immer ein Geschenk. Im schlimmsten Fall kann es die ‚glücklichen‘ Erben in die Insolvenz reißen – vor allem, wenn es sich um Immobilien handelt, die seit Jahrzehnten keine Handwerker mehr gesehen haben.

„Ein nicht seltener Fall“, sagt Gerhard Müller, Inhaber des gleichnamigen Steuerberatungsbüros in Bochum. „Viele ältere Menschen sind auf die Mieteinnahmen von vermieteten Wohnungen angewiesen, um beispielsweise das Pflegeheim bezahlen zu können. Sie können es sich nicht leisten, zu renovieren.“ Schnell entstehe so ein Investitionsstau, den die Erben ausgleichen müssen. Wenn sie denn können: Existenzgründer etwa verfügen meist nicht über die nötigen Rücklagen, marode Häuser wieder auf Stand zu bringen. Um dieses Risiko zu vermeiden, ist kompetente Beratung erforderlich.

Ungeahnt zum Steuerhinterzieher

Doch auch, wenn die geerbte Immobilie in gutem Zustand ist, bergen Erbschaften einen weiteren Fallstrick: Das der geerbten Steuerhinterziehung. „Viele Rentner wissen häufig nicht, dass sie vor ihrem Ableben jahrelang eine Steuererklärung hätten abgeben müssen“, sagt Müller. Habe ein Rentner nämlich neben der Rente auch noch Mieteinkünfte aus einer oder mehreren Wohnungen, mit denen er seine Rente aufbessert, könnten hierfür bereits Steuern anfallen. Viele Rentner würden so zu Steuerhinterziehern, ohne es zu wissen. Das kann für das (Erb-)Vermögen drastische Folgen haben, da die jeweils letzten zehn Jahre nachversteuert werden müssen – plus Zinsen. „Kinder von Rentnern mit diesen Einkünften stolpern ebenfalls und möglicherweise noch früher in diese Steuerfalle“, warnt Müller. Nähmen sie nämlich das Erbe an, würden sie rechtlich in die Fußstapfen ihrer Eltern bzw. der Erblasser treten und hätten für die hinterzogenen Steuern der kürzlich verblichenen Eltern gerade zu stehen. Dies schließe auch die Nachzahlungszinsen mit ein.

Nachlass frühzeitig planen

Schlimmstes Szenario: Eine Steuernachzahlung für die Verblichenen kommt gleichzeitig mit einem Instandhaltungsstau der geerbten Wohnungen. Dann drohe nur zu leicht ein Insolvenzverfahren. Gerade bei größeren Vermögen sollte der Nachlass deshalb frühzeitig geplant werden. „Potenzielle Erben sollten in die Überlegungen mit einbezogen werden“, rät Müller. Bei komplexen Nachlassregelungen oder Schenkungen sei es außerdem wichtig, sich mit einem steuerlichen Berater und hinsichtlich der zivilrechtlichen Ausgestaltung mit einem Anwalt oder Notar zusammenzusetzen. „Wir stehen unseren Mandanten als unabhängige Berater mit Fachwissen in steuerlichen Angelegenheiten zur Seite“, sagt Müller. „Im Rahmen unseres Netzwerkes arbeiten wir zusammen mit Architekten, Hausverwaltungen und Rechtsanwälten bis hin zu Zahnärzten.“

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