Gesundheit

Iserlohner Jochen Pfänder bittet Minister um Hilfe

Jochen Pfänder vom Seniorenbeirat hat den Gesundheitsminister Laumann angeschrieben, um eine Verbesserung für die heimischen Senioren zu erzielen, die aktuell zum Impfen nach Lüdenscheid fahren müssen.

Jochen Pfänder vom Seniorenbeirat hat den Gesundheitsminister Laumann angeschrieben, um eine Verbesserung für die heimischen Senioren zu erzielen, die aktuell zum Impfen nach Lüdenscheid fahren müssen.

Foto: Cornelia Merkel / IKZ

Iserlohn.  Der Sprecher des Seniorenbeirates fordert ein zweites Impfzentrum in Iserlohn.

Jochen Pfänder schrieb Anfang Februar als Pressesprecher des Iserlohner Seniorenbeirates einen Brief an den nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, „um für die älteren Menschen ab 60 Jahren eine praktikable Lösung wegen der Corona-Impfung zu erreichen.“ Zwei Wochen später hat er noch keine Reaktion erhalten.

Jochen Pfänder kritisiert in seinem Brief: „Das jetzt vorgesehene Impfzentrum in Lüdenscheid (Schützenhalle) ist für die Senioren aus dem Nordkreis nicht zumutbar und entspricht nicht der Gleichbehandlung der Bürger. Eine Fahrzeit von einer Stunde und mehr (Winter) in Sammeltransporten mit Begleitung erhöht das Risiko sich anzustecken, wer übernimmt dafür die Verantwortung? Ich hoffe, die Vernunft siegt und Sie nehmen das Anliegen der älteren und Hilfsbedürftigen Menschen im Nordkreis an, um Ihnen zu helfen in der doch starken Einschränkungen durch die Pandemie in den vergangenen Monaten. Ich hoffe, unser Anliegen findet Ihre Zustimmung für die älteren Menschen. Ich hoffe, bald von Ihnen zu hören.“ Keine Antwort.

Landrat Marco Voge hat sich immerhin auf den Beschwerdebrief von Dr. Norbert Hesse, dem amtierenden Vorsitzenden des Seniorenbeirates, gemeldet. Voge schreibt in seiner Antwort unter anderem: „Der Märkische Kreis verfolgt weiter die Absicht, auch ein Impfzentrum in Iserlohn in Betrieb zu nehmen.“ Seitens der Kreisverwaltung seien alle Vorbereitungen getroffen worden, um einen zweiten Standort umsetzen zu können. Voge hoffe, dass ein zweites Impfzentrum in Iserlohn in Betrieb gehen kann.

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