Verlagsgeschichte

Größte Zeitung in Iserlohn, Letmathe und Hemer

Foto: IKZ

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Mit einer Auflage von rund 20.000 Exemplaren ist der IKZ die größte Zeitung im Raum Iserlohn, Letmathe und Hemer. Seit 1842 gibt es die Zeitung, die der Buchdrucker Johann Peter Wichelhoven damals gegen den Widerstand der Obrigkeit auf den Markt brachte.

Buchdrucker Johann Peter Wichelhoven griff 1842 zu einem Trick, um in Iserlohn eine zweite Zeitung neben der "Iserlohner Wochenpost" zu gründen. Weil er von der Bezirksregierung keine Genehmigung zur Herausgabe einer Zeitung erhielt, kaufte er den in Hagen erscheinenden "Öffentlichen Anzeiger für die Grafschaft Limburg" und verlegte den Erscheinungsort nach Iserlohn. Der "Öffentliche Anzeiger" wurde später umbenannt in "Iserlohner Kreisanzeiger", das Konkurrenzblatt früher Tage in "Iserlohner Zeitung". 1891 übernahm der Wichelhoven-Verlag die Namensrechte an der "Iserlohner Zeitung", und so erschien zu Ostern 1898 erstmals der "Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung" (IKZ).

Lag die Erstauflage des in Iserlohn gedruckten Probeblatts vom 4. Juni 1842 noch bei 250 Stück, so werden heute Tag für Tag rund 22.000 Exemplare des "Iserlohner Kreisanzeigers" an die Leserinnen und Leser gebracht. Das Verbreitungsgebiet umfasst die Städte Iserlohn, Letmathe und Hemer. Auch wenn Letmathe seit 1975 zum Iserlohner Stadtgebiet gehört, so bietet der IKZ den Letmathern - wie den Iserlohnern und Hemeranern - dennoch täglich einen eigenen Lokalteil. Das Blatt versteht sich als Heimatzeitung im besten Sinne: eng verbunden mit den Menschen vor Ort und stets aktiv zum Wohl der Bürger.

Sitz des Verlages ist das 1927 vom damaligen Verleger Walter Wichelhoven erbaute Wichelhovenhaus. Der expressionistische Bau am Theodor-Heuss-Ring 4 - 6 steht heute unter Denkmalschutz.

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