MediaCampus

„IKZ Kids“ und „IKZ MediaCampus“ werden eins

IKZ AV-Verlagsleiter André Löckenhoff und Sparkassen-Chef Dr. Christoph Krämer, Euro-Schulen-Geschäftsführer Özgür Gökce und Leo Plattes besiegeln die Kooperation.

IKZ AV-Verlagsleiter André Löckenhoff und Sparkassen-Chef Dr. Christoph Krämer, Euro-Schulen-Geschäftsführer Özgür Gökce und Leo Plattes besiegeln die Kooperation.

Foto: Michael May

Iserlohn.   Die Sparkasse Iserlohn, die Firma Durable und die Euro-Schulen Westfalen unterstützen das neu konzipierte medienpädagogisches Projekt des Iserlohner Kreisanzeigers.

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Runderneuert und künftig unter einem Namen, nämlich Media­Campus, für alle Schüler von Klasse 3 bis Stufe 12 sowie mit der Unterstützung von zwei bewährten (Sparkasse Iserlohn und Durable) und einem neuen Bildungspartner (Euro-Schulen) startet nach den Herbstferien das medienpädagogische Projekt des Iserlohner Kreisanzeigers. Bis einschließlich morgen, Freitag, 20. Oktober, können sich Klassen der Grund- und weiterführenden Schulen aus Iserlohn, Letmathe und Hemer anmelden.

„Unserer eigener Anspruch als Medienhaus ist es, einen Bildungsauftrag zu haben und damit Bildungsverantwortung gerade auch für junge Menschen zu übernehmen“, machte Leo Plattes, Geschäftsführer des Zeitungsverlages Iserlohn, deutlich. Deswegen wurde seit 2001 alle zwei Jahre auch das Projekt „ZEUS - Zeitung und Schule“ für die Klassen 8 bis 13 angeboten. 2006 kam jährlich „ZEUS Kids“ für die vierten Klassen der Grundschulen hinzu. Vom namensgebenden Göttervater und Maskottchen verabschiedete man sich im Laufe der Jahre, am Erfolg besonders von „IKZ Kids“ und von „MediaCampus“ änderte das nichts.

Orientierungshilfen bei der Bildung der eigenen Meinung

Gleichwohl war es mit Blick auf die gewandelte Mediennutzung jetzt Zeit für eine Neukonzipierung. Unverändert geblieben sind dabei die obersten Ziele – Unterstützung bei der Vermittlung von Medienkompetenz und Schulung der Lese- und Schreibkompetenz der Schüler – und der schon bewährte Name: „Mit ,MediaCampus’ machen wir das Angebot, sich mit Tageszeitungen, gleich ob gedruckt oder als E-Paper auf dem Smartphone oder Tablet, auseinanderzusetzen“, sagt Leo Plattes: „Denn diese bieten verlässliche Orientierungshilfen bei der Bildung der eigenen Meinung gerade bei zunehmend diffusen Nachrichtenlagen.“

Der „konstruktiv-kritische Umgang mit Informationen“ und dass Jugendlichen ermöglicht werde, sich über eine Vielzahl von Themen gerade auch aus ihrem persönlichen Lebensumfeld kundig zu machen, waren auch für Dr. Christoph Krämer, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Iserlohn, zwei sehr gute Gründe, das Projekt weiterhin zu unterstützen. „Uns ist es auch wichtig, dass damit neben der Medien- zugleich auch die Wirtschaftskompetenz der Schüler gestärkt wird und bei ihnen vielleicht auch die Freude am Schreiben eigener Artikel geweckt wird.“ Auch dass das Projekt jetzt bereits Schüler ab der 3. Klasse anspricht und zudem verschiedene Kommunikationskanäle nutzt, hat Dr. Krämer überzeugt.

Beides waren auch für Özgür Gökce, den Geschäftsführer der Euro-Schulen Westfalen, die zur ESO Education Group gehören, sehr gute Argumente, sich erstmalig beim medienpädagogischen, crossmedialen Projekt des IKZ zu engagieren. „Die Jugendlichen werden auf den Kanälen erreicht, auf denen sie unterwegs sind“, sagt der Iserlohner mit Blick unter anderem auf das Whats­App-Broadcasting, das für die Schüler ab Klasse 5 angeboten wird. Und dass die Grundschüler noch früher eingebunden werden, sei wichtig vor dem Hintergrund der gerade bekannt gewordenen Studie, wonach das Leseverständnis bei den 3. und 4. Klassen in NRW „ausbaufähig“ sei. Dass den Schülern, abgestimmt auf die verschiedenen Fächer (und nicht nur wie bisher vor allem für den Deutsch-Unterricht), auf Jahrgangsstufen und den jeweiligen Leistungsstand, digitales Material zur Verfügung stehe und damit engagierte Lehrer bei ihrer Arbeit unterstützt werden, sei ein weiteres sehr wichtiges Kriterium für einen Bildungskonzern wie die ESO Education Group, die bundesweit Einrichtungen von der Kindertagesstätte bis zur Hochschule betreibt.

Für Horst-Werner Maier-Hunke, Geschäftsführer des Büroorganisations- und Präsentationssysteme­herstellers Durable, war die Fortführung der Kooperation mit dem IKZ keine Frage. Als passioniertem Zeitungsleser sei es ihm wichtig, dass beispielsweise auch seine Auszubildenden regelmäßig diese verlässliche Informationsquelle nutzen. Das könnten sie dann auch in digitaler Form tun, während Horst-Werner Maier-Hunke selber gerne immer noch die gedruckte Ausgabe in die Hand nimmt. „Entscheidend ist nur, dass sich die jungen Leute informieren und beispielsweise mit politischen Themen auseinandersetzen, ganz besonders auch im Vorfeld von Wahlen.“

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