Interview

„Drachenreiter“: Dagi Bee leiht einem Kobold ihre Stimme

Youtuberin Dagi Bee bei den Synchronsprecher-Arbeiten zu „Drachenreiter“.

Youtuberin Dagi Bee bei den Synchronsprecher-Arbeiten zu „Drachenreiter“.

Foto: Markus Braumann / dpa

Im neuen Kinofilm „Drachenreiter“ synchronisiert Dagi das Kobold-Mädchen Schwefelfell. Im Film geht es um Freundschaft, Mut und Fantasie.

Eigentlich ist die Youtuberin Dagi Bee immer vor der Kamera zu sehen. Dieses Mal ist es aber anders. Im Animationsfilm „Drachenreiter“, der am 15. Oktobe in den Kinos startet, ist sie nur zu hören. Denn die Youtuberin leiht einem flauschigen Fabelwesen ihre Stimme. Sie synchronisiert das Kobold-Mädchen Schwefelfell, das zu den Hauptfiguren in dem neuen Kinofilm gehört. Im Interview stellt Dagi uns das Kobold-Mädchen vor, spricht über ihre Kindheit und erzählt von ihrer Arbeit als Synchronsprecherin.

Was macht Schwefelfell besonders aus?

Auf jeden Fall die Tatsache, dass sie super taff und ehrgeizig ist. Sie nimmt außerdem kein Blatt vor den Mund und lässt sich ihre Meinung nicht verbieten. Sie steht wirklich immer hinter ihren Worten.

Hast du mit Schwefelfell viel gemeinsam oder gibt es im Film eine andere Figur, die dir ähnlicher ist?

Also als ich zum ersten Mal die Beschreibung zu Schwefelfells Charakter gelesen habe, wusste ich sofort - okay, das bin einfach eins zu eins ich. Wir sind uns echt sehr ähnlich. Vor allem, weil Schwefelfell auch ein ziemlich großer Freunde-Mensch ist, genau wie ich.

Könntest du dir vorstellen in einer Welt zu leben, in der es Drachen, Kobolde und andere Fabelwesen wirklich gibt?

Solange diese Wesen nicht böse gegenüber Menschen wären, könnte ich mir das auf jeden Fall vorstellen. Sie müssten so wie im Film sein – also total lieb und kuschelig. Dann wäre das wirklich cool.

Hast du eine Lieblingsstelle im Film?

Ich finde die Stelle toll, in der Lung, Schwefelfell und der Drachenreiter sich vor den drei kleinen Höhlenmenschen verstecken wollen und dann darüber diskutieren, ob sie es mit einem Drachen zutun haben. Schwefelfell stößt den Drachenreiter dann noch von der Klippe. Das ist eine richtig witzige Szene, die ich mir immer wieder angucken könnte.

Warst du als Kind selbst ein Fan von Drachen und Fabelwesen?

Von Drachen vielleicht nicht unbedingt. Aber ich war schon ein großer Fan von Animationsfilmen wie zum Beispiel Ice Age. Und auch Disney-Filme habe ich mir gerne angesehen. Das mache ich übrigens auch noch heute, man fühlt sich dadurch nämlich irgendwie wieder ein bisschen wie ein Kind.

Beim Film haben ja auch Kollegen von dir, wie zum Beispiel Julien Bam, mitgewirkt. Da hat die Arbeit doch sicher umso mehr Spaß gemacht, oder?

Leider hatten Julien und ich dieses Mal nicht die Möglichkeit, gemeinsam zu arbeiten. Die Stimmen der einzelnen Film-Figuren wurden immer jeweils einzeln aufgenommen und deswegen haben wir uns im Tonstudio leider immer verpasst. Julien war immer kurz nach mir da. Aber es hat uns beiden trotzdem riesigen Spaß gemacht.

Gibt es eine besondere Botschaft, die hinter der Geschichte rund um Lung und seine Freunde steckt und die Kinder unbedingt mitnehmen sollten?

Ja! Nämlich, dass man manchmal auch mal unbekannten Leuten Vertrauen schenken sollte und dass Freundschaft immer siegt. Denn zusammen kann man alles schaffen!

Darum geht’s im Film

Das Tal, in dem Silberdrache Lung (gesprochen von Julien Bam) und seine Artgenossen leben, wird von Menschen bedroht. Deswegen macht sich Lung auf die Suche nach einem neuen Zuhause. Legenden besagen, dass es ein Paradies für Drachen geben soll. Es wird „Saum des Himmels“ genannt. Ob es diesen Ort wirklich gibt? Lung begibt sich auf eine spannende Reise. An seiner Seite sind das Kobold-Mädchen Schwefelfell und der Waisenjunge Ben (gesprochen von Mike Singer). Doch auch ein Bösewicht sucht nach dem Drachen-Paradies und kommt den drei Freunden auf die Spur.

Der Kinofilm basiert auf dem Roman „Drachenreiter“ von Autorin Cornelia Funke.

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