Geschichte

Kinderreporterin Paula besuchte das „Haus der Geschichte“

Kinderreporterin Paula war im „Haus der Geschichte“ in Bonn.

Kinderreporterin Paula war im „Haus der Geschichte“ in Bonn.

Foto: privat

Das „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ zeigt zum Beispiel die harte Zeit nach dem Krieg. Kinderreporterin Paula war da.

Am Freitag ist der letzte Schultag! In den Sommerferien machen viele Familien ab und zu einen Tagesausflug. Ein gutes Ziel empfiehlt euch Kinderreporterin Paula Baumgarten. Die Zehnjährige hat das „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ in der Stadt Bonn besucht. Lest hier ihren Bericht:

Mit dem Satz „Wir führen Sie durch die Vergangenheit“ ging die Reise los. Es wird die Geschichte von Deutschland ab dem Jahr 1945 gezeigt. Das ist das Jahr, in dem der Zweite Weltkrieg geendet hat. Am Anfang der Ausstellung drehte sich alles um den Krieg. An der Wand hingen Bildschirme, die zeigten, wie die einzelnen Städte nach dem Krieg aussahen. Auf den Bildschirmen sah man kaputte Häuser und Kirchen.

Kinder suchten ihre Eltern

Gegenüber war ein anderer Bildschirm, der Kinder zeigte. In großen Buchstaben stand dort „Kinder suchen ihre Eltern“. Die Kinder erzählten, wer sie waren und wen sie suchten. Das hat mich sehr beeindruckt. Es waren echte Kinder, die da gesprochen haben, keine Schauspieler. Das fand ich ganz schön traurig.

Es gab auch ein großes Militärauto. Überall in dem Ausstellungsraum waren in Schaukästen alte Zeitungsberichte und Briefe aus der Zeit des Krieges ausgestellt.

Eine Etage höher war eine riesige Plattform, die nach oben ging. Darauf stand ein Astronaut. Daneben war ein alter Bus, auf dem „peace“ (Frieden) stand. Dieser Teil der Ausstellung erinnert an Ereignisse in den Jahren 1960 bis 1970.

Im „Haus der Geschichte“ geht es auch um Politik und Wahlen. Und man kann Fernsehsendungen wie „Sendung mit der Maus“ oder „Das Traumschiff“ sehen. Man kann in ein Flugzeug hineingehen und sich einen Laden mit viel Werbung, Klamotten und einer Bar ansehen.

Noch nicht so viel Technik wie heute

Gegen Ende der Ausstellung kommt ein Roboter, der einen zu Ausstellungsstücken bringt und etwas über diese Stücke sagt. Er hat auch etwas über das Museum erzählt. Es gab sogar einen Bereich über die Flüchtlingskrise.

Leider konnte man wegen Corona viele Sachen nicht anhören, aber der Besuch hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht! Ich würde auf jeden Fall empfehlen, dort hinzugehen, weil es sehr spannend ist und weil man viel lernt.

Besonders gut gefallen haben mir die ganzen Bildschirme, auf denen gezeigt wurde, wie einige Städte in Deutschland vor und nach dem Krieg aussahen. Da ist ganz schön viel zerstört worden.

Ich glaube, vor 50 Jahren gab es noch nicht so viel Technik wie heute. Es gab zum Beispiel Telefone mit Schnur und keine Handys. Außerdem waren die Computer sehr groß und fast niemand hatte einen. Heute hat fast jedes Kind ein Handy, und in den meisten Familien gibt es auch Tablets und Computer.

Die Kinder hatten wahrscheinlich weniger Spielzeug und waren mehr draußen mit ihren Freunden und haben vielleicht auch mehr mit ihren Geschwistern gespielt.

Zum Einkaufen musste man in ein Geschäft gehen, heute machen das viele Menschen auf dem Computer. Auf den Bildern vor 50 Jahren war zum Beispiel alles sehr bunt und die Leute trugen komische Klamotten und Frisuren.

Der Eintritt ins „Haus der Geschichte“ in Bonn ist frei.

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