Kino

Margit Auer im Interview zu „Die Schule der magischen Tiere“

| Lesedauer: 3 Minuten
Emilia Maier spielt Ida, die einen Fuchs zum Freund bekommt.

Emilia Maier spielt Ida, die einen Fuchs zum Freund bekommt.

Foto: Leonine Filmverleih

„Die Schule der magischen Tiere“ kommt ins Kino. Es ist der erste Film zur gleichnamigen Buchreihe. Autorin Margit Auer ist schon sehr aufgeregt.

Am 14. Oktober ist es endlich soweit, Dann kann man sich „Die Schule der magischen Tiere“ auf der Leinwand im Kino ansehen. Die Buchreihe mit dem gleichen Namen von Autorin Margit Auer und Illustratorin Nina Dulleck ist ja jetzt schon sehr bekannt. Einen Film gab es bisher aber noch nie! In einem Interview verrät uns Margit Auer, was sie über den Kinostart denkt und welches magische Tier sie gerne hätte.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Geschichte über Kinder und ihre magischen Tierfreunde zu schreiben?

Ich wollte unbedingt die Welt der Kinder abbilden. Und das Ganze gewürzt mit einer Prise Magie. Ich beschreibe deshalb den Schulalltag, den jedes Kind kennt und möchte mit Hilfe der magischen Tiere zeigen, dass man auch dort tolle Abenteuer erleben kann.

Haben Tiere in Ihrer Kindheit eine große Rolle gespielt?

Eigentlich nicht. Wir hatten früher zwar Hasen, aber ich fand die immer ein bisschen langweilig. Man konnte mit ihnen gar nicht so richtig kuscheln und sprechen konnten sie ja leider auch nicht.

Hätten Sie sich da manchmal lieber ein magisches Tier gewünscht?

Auf jeden Fall! Es gab in meiner Schulzeit einige Momente, wo ich total aufgeregt war. In solchen Momenten wäre es dann schön gewesen, wenn ich so ein magisches Tier gehabt hätte, das auf meiner Schulter sitzt und mir Mut macht.

Welches magische Tier würden Sie sich aus den Büchern an Ihrer Seite wünschen?

Ich bin ein Fan von der Fledermaus Eugenia. Die ist so klein und unauffällig. Man kann sie einfach in seinen Ärmel schieben und überall hin mitnehmen. Außerdem hat sie so einen süßen Sprachfehlerich.

Nächste Woche startet ja der Film in den Kinos. Sind Sie aufgeregt?

Ja, total. Ich bin sehr gespannt, wie die Verfilmung bei den Zuschauern ankommt. Und bevor ich den Film zum ersten Mal selbst gesehen habe, war ich natürlich auch aufgeregt. Ich wusste ja nicht, wie die Filmleute das machen und ob sie es schaffen, meine Geschichte richtig rüberzubringen. Aber ich muss sagen, es ist ihnen mehr als gelungen!

Haben Sie eine Lieblingsstelle im Film?

Es gibt eine tolle Szene, in der sich Benni und Schildkröte Henrietta nach einem Streit wieder versöhnen. Danach sind sie dicke Freunde, das ist wirklich schön anzusehen.

Gibt es eine besondere Botschaft, die hinter der Geschichte steckt?

Ja. Für Kinder ist es wichtig, hin und wieder über den eigenen Schatten zu springen und Dinge auszuprobieren. In meinen Büchern helfen ihnen die magischen Tiere dabei. Aber das geht auch in unserer echten Welt. Zum Beispiel mit der Hilfe von guten Freunden.

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