Gelsenkirchen. Kraftakt im Musiktheater im Revier: „Billy Budd“ beeindruckt tief. Regisseur Michael Schulz arbeitet Homoerotik und Pazifismus feinfühlig heraus.

Einen großen Wurf landete das Musiktheater im Revier mit einer Neuinszenierung von Benjamin Brittens Oper „Billy Budd“. Die begeisterten Reaktionen des Premieren-Publikums fielen entsprechend einhellig aus – Dank für einen Kraftakt der besonderen Art. Denn gefordert sind allein 15 männliche Solisten, dazu ein monumentaler Männerchor und eine stattliche Statisten-Phalanx.