Castingshow

"The Voice": Sarah Connor räumt wieder ab - Coaches genervt

| Lesedauer: 4 Minuten
The Voice of Germany: das Wichtigste zur neuen Staffel

The Voice of Germany: das Wichtigste zur neuen Staffel

Endlich ist es soweit: Seit Donnerstagabend läuft die Musiksendung “The Voice of Germany” wieder im Fernsehen. In der Jury sitzen dieses Mal zwei neue Gesichter. Die wichtigsten Infos zur Sendung im Überblick.

Beschreibung anzeigen

Berlin  Man solle die Blind Auditions in Sarah-Connor-Festspiele umbenennen, schlägt Mark Forster in der dritten Folge von "The Voice" vor.

Sarah Connor räumt in der dritten Folge von "The Voice of Germany" mal wieder ab: Kein anderer Coach wirbt so erfolgreich für sein Team wie die Sängerin - nach den ersten beiden Episoden entscheiden sich auch in der aktuellen viele Kandidaten für die "Vincent"-Interpretin. "Am Anfang habe ich das Sarah Connor noch gegönnt", so Coach Johannes Oerding. Sarah sei von Anfang an bei "The Voice" durchmarschiert, pflichtet ihm sein Kollege Nico Santos bei. "Ich würde es umbenennen wollen, von Blind Auditions in Sarah-Connor-Festspiele", resümiert Mark Forster am Donnerstagabend.

Diese Einschätzung besiegelt die 41-Jährige, als sie das Talent Ann Sophie Dürmeyer für ihr Team gewinnen kann. Dürmeyer ist keine Unbekannte: 2015 vertrat sie Deutschland beim Eurovision Song Contest (ESC). Eigentlich hätte Andreas Kümmert damals zum ESC fahren sollen, doch der sprang ab, weswegen sie als Zweitplatzierte nachrücken durfte. "Das war schon echt groß", erzählt die Musicaldarstellerin.

0 Punkte für Deutschland: Dürmeyer über ihre ESC-Teilnahme

Doch der Auftritt war ernüchternd: 0 Punkte gab es für ihren Song "Black Smoke". "Ich wollte irgendwie noch stark bleiben, aber ich war schon ganz schön traurig. Danach war einfach Stopp. Wer will denn mit einem Verlierer ein Musical spielen?" Erst nach drei Jahren habe sie sich wieder zu einer Audition getraut. Sechs Jahre später steht sie wieder im TV, diesmal bei "The Voice".

Schon nach dem ersten Ton von George Gershwins "Summertime" drehen sich Santos und Connor um. Nur wenige Sekunden später folgen Forster und Oerding. "That's my Girl" ist Sarah siegesgewiss. "Oh mein Gott, ist das gut", ruft Niko. So begeistert hat man die Coaches in dieser Staffel noch nicht gesehen.

"Ich finde, deine Seele hat den kompletten Saal hier gefüllt", sagt Santos. Oerding habe sogar Gänsehaut gehabt, als sie von ihrer Niederlage beim ESC erzählt habe. Ganz offensichtlich weiß die 30-Jährige noch nicht, in welches Team sie gehen soll – bis Connor beiläufig fragt: "Wollen wir kurz was zusammen singen?" Lesen sie außerdem: "Nicht gerecht": Sarah Connor schimpft über Corona-Maßnahmen

"Bitch Move" und "Weltniveau" – Mark Forster und Johannes Oerding geben auf

Bei dem Auftritt wird mal wieder deutlich: ist ein Faszinosum. Mit solch einer Beliebtheit der Sängerin hat wohl niemand gerechnet. Zudem kennt sie scheinbar jeden Song. Denn auch bei "Summertime" steigt sie mühelos ein und liefert gemeinsam mit Dürmeyer ein Duett ab, das wohl in die Show-Geschichte eingehen wird. Zwei Frauen mit großen Stimmen vereinen sich in einem Wiegenlied.

Nach diesem fesselnden Auftritt geben die männlichen Coaches auf. "Das war ein richtiger Bitch Move", beschwert sich Oerding, als die beiden ihr Duett beenden und alle wieder Platz nehmen. "Das war Weltniveau", gesteht Forster. Dass die Entscheidung, zu welchem Coach Dürmeyer gehen wird, längst gefallen ist, ist da wohl jedem klar. Denn die Strategie geht auf: Connor gewinnt einen weiteren Vierer-Buzzer für ihr Team. Lesen sie ebenfalls: Paula Dalla Corte ist "The Voice": 19-Jährige gewinnt Finale

Will Church allerdings kann die Sängerin nicht für sich gewinnen. Mit seiner facettenreichen Klangfarbe und der gefühlvollen Kopfstimme sorgt der 26-Jährige für das zweite Highlight an diesem Abend und einen weiteren Vierer-Buzzer. "Das war der Hammer", zeigt sich Connor begeistert. "Man hat sofort gemerkt, das ist dein Handwerk", sagt Santos, als er erfährt, dass Church Berufsmusiker ist. Johannes Oerding sieht ihn nicht nur im Finale, sondern auch mit sich auf Tour. "Zumindest mit dem richtigen Team", ergänzt er. Trotz dieses verlockenden Angebotes entscheidet sich der Berliner für Team Nico.

"The Voice" - So liefen die bisherigen Sendungen

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Fernsehen

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben