Eintritt frei

Künstler-Duo lädt zum Grusel-Abend in Essener Kirche

Nach gelungener Generalprobe: Schauspieler Roland Riebeling (li.) und Pianist/Organist Raphael Dirsus (re).

Nach gelungener Generalprobe: Schauspieler Roland Riebeling (li.) und Pianist/Organist Raphael Dirsus (re).

Foto: Evangelische Kirchengemeinde Essen-Kray

Essen.  Angst im Dunkeln? Der Schauspieler Roland Riebeling und Organist Raphael Dirsus präsentieren am 16. November „Um Mitternacht, da kam es her“.

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Halloween ist zwar schon vorbei, doch es bleibt spannend. Mit ihrem neuen Programm „Um Mitternacht, da kam es her…“ wollen die Essener Künstler Roland Riebling und Raphael Dirsus einen „literarisch-musikalischen Gruselabend der Extraklasse“ präsentieren. Über die Bühne geht das Programm am Samstag, 16. November, in der Alten Kirche an der Leither Straße 31 in Essen-Kray. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Schauspieler Roland Riebeling (41) kehrt bei dem Programm zurück zu seinen Wurzeln. Er ist in Kray aufgewachsen. Das Publikum kennt ihn unter anderem aus dem Grillo-Theater, aus dem Bochumer Schauspielhaus und von den Ruhrfestspielen. Seit Anfang 2018 ist er im Kölner „Tatort“ der Assistent der TV-Kommissare Ballauf und Schenk, und zuletzt spielte er in der Netflix-Produktion „How to Sell Drugs Online (Fast)“. Bei „Um Mitternacht, da kam es her…“ liest Roland Riebeling spannende Balladen, Kurzgeschichten und Romanauszüge aus der Welt der Gruselliteratur, etwa aus „Frankenstein“, „Der Totenwächter“ oder „Das Phantom der Oper“.

Aus Freude am Schauspiel und an der Musik

Roland Riebeling und Raphael Dirsus kennen sich bereits seit Schulzeiten. Meist stehen sie einmal im Jahr zusammen auf der Bühne. In der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Kray haben sie einen Partner gefunden, der ihnen dafür die nötigen Räume zur Verfügung stellt. Ende 2018 präsentierten sie beispielsweise ihr Programm „Weihnachten, von böse bis besinnlich“. Die Besonderheit: Jedes Stück wird nur ein Mal aufgeführt, der Eintritt ist dabei stets frei – „Wir machen das aus Freude am Schauspiel und an der Musik“, sagt Raphael Dirsus.

Bei „Um Mitternacht, da kam es her…“ untermalt Raphael Dirsus (44) mit den Orgelklängen die durch die Lesung heraufbeschworenen Bilder. Er verspricht, an der Orgel der Alten Kirche ein Klangspektrum an tiefen und schaurigen Tönen zu erzeugen, das „sprichwörtlich unter die Haut geht“. Werke großer Komponisten wie Bach und Mendelssohn-Bartholdy will der Organist dabei zum Teil so stark verfremden, dass eine einzigartige Gruselatmosphäre entsteht. Eine entsprechende atmosphärische Beleuchtung soll ebenfalls für eine schaurig-schöne Atmosphäre sorgen.

„Begruselung par excellence, die selbst Hartgesottenen unter die Haut geht“

Die beiden Künstler versprechen dem Publikum „eine Begruselung par excellence, die selbst Hartgesottenen unter die Haut geht“. So wollen sie Missverständnisse vermeiden: Ihr Gruselabend soll wirklich sehr spannend werden – und ist somit nicht für Kinder geeignet.

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