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Parookaville 2022: Zehn besondere Tipps aus dem Line up

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Parookaville 2022 - Die besten Kostüme und Outfits

Parookaville 2022 - Die besten Kostüme und Outfits

Das Festival Parookaville ist mit 75.000 Gästen ausverkauft. Wir haben die schönsten Kostüme und Outfits im Video festgehalten.

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Weeze.  75.000 Besucher lockt das Parookaville 2022 jeden Tag. Hier sind zehn spezielle Tipps aus dem Line up, die Sie nicht verpassen sollten.

  • Es wird voll beim Parookaville 2022: Endlich darf nach der langen Corona-Pause wieder gefeiert werden.
  • Das Parookaville-Line-Up ist auch in diesem Jahr wieder mit zahlreichen Stars gefüllt.
  • Wir verraten: Diese zehn Künstler sollten sie beim Parookaville 2022 auf keinen Fall verpassen.

Beim Line up eines Festivals schauen die meisten Besucherinnen und Besucher erstmal auf die Headliner: Da hat Parookaville mit Dimitri Vegas & Like Mike, Armin van Buuren, Steve Aoki, Afrojack, KSHMR, Nervo, Oliver Heldens und Tiesto einige internationale DJ-Superstars zu bieten. Dazu kommen deutsche Top-DJs wie Robin Schulz, Felix Jaehn, Alle Farben und Topic. Bei 300 Künstlerinnen und Künstlern, die bei dem Festival am Airport Weeze vom 22. bis 24. Juli auftreten, gibt es allerdings noch viel mehr zu entdecken. Hier sind zehn Tipps der Redaktion, bei welchen DJs sich auch ein Abstecher lohnen könnte.

Hugel, Donnerstag, Casa Barcadi, 20 bis 21.30 Uhr

Für Hugel bedeutete vor einigen Jahren sein Remix von "Bella Ciao" der große Durchbruch. Seinen Platz in der internationalen House-Riege hat sich der stets gut gelaunte Franzose hart erarbeitet und in diesem Jahr mit Alle Farben das Lied "Castle" veröffentlicht. Als DJ und Produzent tendiert er derzeit immer mehr Richtung Latin House, was gut zur Bühne Casa Barcadi passen dürfte.

David Puentez, Donnerstag, Penny DJ Tower, 20 bis 21 Uhr sowie Sonntag, Mainstage, 15 bis 16 Uhr

Der Kölner David Puentez hat sich ebenfalls mit viel Fleiß seinen Platz in der DJ-Szene erarbeitet. Er produzierte Remixe für Tiesto, Rita Ora und Flo Rida und konnte auch mit eigenen Songs mittlerweile Chart-Erfolge verzeichnen. Der Future-House-Spezialist kann zudem auf eine treue Fan-Gemeinde zählen, die er sich durch unter anderem durch viele Auftritte im bekannten Kölner Club Bootshaus verdient hat.

Le Shuuk, Donnerstag, Penny DJ Tower, 21 bis 22 Uhr sowie Sonntag, Power Plant 20.25 bis 21.25 Uhr

DJ Le Shuuk gehört in Deutschland zu den Stimmungs-Garanten in der Elektronischen Musik-Szene. Seit Jahren ist er eng mit dem World Club Dome verbunden und legt als Resident mal im Stadion, mal auf einem Schiff oder auch im Zug und Flugzeug auf. Le Shuuk spielt in erster Linie Hardstyle, verwendet aber auch gerne Elemente anderer elektronischer Musik-Richtungen bei seinen Auftritten.

Ofenbach, Freitag, Bill's Factory, 20 bis 21.15 Uhr

Eigentlich sind Ofenbach kein richtiger Geheimtipp mehr, haben die beiden Franzosen doch mit "Be Mine", Katchi und "Head Shoulders Knees & Toes" bereits internationale Chart-Erfolge in ihrer Vita. Doch als DJ-Duo erobern sie erst in jüngerer Zeit die großen Bühnen auf den bekannten Festivals. So durften sie bei der Winter-Ausgabe von Tomorrowland auf der Mainstage auflegen und erhalten jetzt bei auf Bill's Factory mit 20 Uhr einen begehrten Slot. Da dürfte es nicht lange dauern, bis die positive Stimmung, die das Duo bei ihren Aufftritten stets verbreitet, auch auf das Publikum von Parookaville überschwappt.

Purple Disco Machine, Freitag, Bill's Factory 21.15 bis 22.30 Uhr

Seine Lieder wie Dopamine und "In The Dark" laufen ebenfalls im Radio rauf und runter. Aber auch als fortlaufender Mix ist der Disco-House-Sound von Purple Disco Machine ein guter Stimmungs-Tipp für jedes Festival. Gerade wenn es auf den anderen Bühnen etwas härter zu geht, bietet der Dresdner eine fein-melodische Abwechslung, die kaum jemanden stillstehen lässt und das Disco-Feeling der 70er und 80er Jahre zurückbringt.

Kasalla, Samstag, Brainwash, 20.15 bis 21.15 Uhr

Wer am Parookaville-Wochenende mal komplett Abwechslung von elektronischen Beats braucht, ist an der Brainwash-Bühne gut aufgehoben. Hier gibt es dann die "musikalische Gehirnwäsche", wobei diese Bühne stimmungstechnisch ein absoluter Tipp unter den Parookaville-Experten ist. Und Kasalla brachte gerade erst das Kölner Stadion mit 40.000 Gästen zum Beben. Die Mundart-Formation hat sich mit ihren kölschen Texten längst einen Kult-Status erarbeitet.

Lari Luke, Samstag, Mainstage, 15 bis 16.10 Uhr

Es gibt nur wenige Künstlerinnen und Künstler, die so viel Energie hinter dem DJ-Pult versprühen wie Lari Luke alias Larissa Rieß. Die Stimme der Radio-Moderatorin ist den 1Live-Hören seit vielen Jahren bekannt. Mittlerweile startet sie auch als DJane durch und darf am Festival-Samstag die Mainstage von Parookaville eröffnen. Ihr Musik-Stil ist ein Mix aus House, Future-Bass und Trap-Elementen.

Öwnboss, Sonntag, Time Lab, 18 bis 19 Uhr

Der Brasilianer Öwnboss dürfte namentlich noch vielen Musik-Fans unbekannt sein. Wenn aber die Melodie seines Sommerhits "Move Your Body" aus den Boxen erklingt, wird fast automatisch mitgewippt oder gleich das Tanzbein geschwungen. Das dürfte einige Neugierige am Sonntag zum Time Lab treiben, um herauszufinden, wie sich der Öwnboss-Sound in ein einstündiges DJ-Set einfügt.

Cosmic Gate, Sonntag, Cloud Factory, 20 bis 21 Uhr

Für Trance-Fans ist ein Auftritt von Cosmic Gate in Deutschland etwas Besonderes. Claus Terhoeven und Stefan Bossems stammen zwar vom Niederrhein, leben aber mittlerweile in den USA. Seit 20 Jahren gehören sie zur Spitze der Trance-Szene und entwickeln ihren Sound stets weiter. Ein zufälliges Treffen in Las Vegas mit dem Weezer Bernd Dicks ebnete dem Duo 2019 den Weg ins Line up von Parookaville. Der größte Erfolg von Cosmic Gate war eine Grammy-Nominierung 2018 für ihre Version des „Gabriel & Dresden“-Songs „The Only Road“.

Luude, Sonntag, Time Lab, 22 bis 23 Uhr

Der Australier Luude gehört zu den Senkrechtstartern in diesem Jahr. Mit der Neuauflage des 80er-Evergreens “Down Under“ von Men At Work hat er einen Sommerhit produziert. Während die Vocals von Original-Sänger Colin Hay stammen, hat er dem Lied ein Drum’n‘Bass-gewand verpasst.