Parookaville

Parookaville - das denken die DJ-Stars über das Festival

70.000 Musik-Fans verwandelten Parookaville in eine pulsierende Party-Stadt. 

70.000 Musik-Fans verwandelten Parookaville in eine pulsierende Party-Stadt. 

Foto: Ingmar Kreienbrink

Weeze.  Armin van Buuren, Afrojack, Cosmic Gate, Alle Farben, Kungs und Felix Jaehn sind voll des Lobes für das Weezer Festival. Das sagten sie in unseren Interviews:

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Das Festival Parookaville hat nicht nur bei vielen der täglich 70.000 Besucher einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Auch viele DJs haben sich in der fiktiven Party-Stadt sehr wohl gefühlt - nicht nur wegen des imposanten Backstage-Bereiches mit ruhigen Lounges, Luxus-Toiletten und einem eigenen McDonalds. Die Künstler schwärmen von der Stimmung in Parookaville und den enthusiastischen Musik-Fans.

Das denkt Felix Jaehn über Parookaville

Felix Jaehn bezeichnet Parookaville als "sein Lieblings-Festival": "Ich habe eine ganz besondere Verbindung zu Parookaville. Hier gibt es immer ein super Publikum, eine tolle Stimmung und einen klasse Backstage-Bereich. Das ist für Künstler ganz wichtig, dass sich gut um uns gekümmert wird. Für mich war das heute wie nach Hause kommen.“

Armin van Buuren vergleicht Parookaville mit "Mad Max"

Für Armin van Buuren hat Parookaville "Mad Max"-Feeling": "Es ist wild, ein bisschen Underground und ausdrucksstark." Er kann sich noch gut an die Premiere des Festivals erinnern: "Es war damals schon wahnsinnig. Ich bin schwer beeindruckt - es ist ein Phänomen und nicht nur ein Festival." Der Niederländer gehört jedes Jahr zu den beliebtesten Acts auf der Mainstage von Parookaville.

Alle Farben und der Strom-Ausfall in Parookaville

Der deutsche DJ Alle Farben hatte vor zwei Jahren sein außergewöhnlichstes Bühnen-Erlebnis in Parookaville: "Es hatte heftig geregnet und die Steckdosenleiste mit meinem DJ-Equipment war voll mit Wasser gelaufen.

Dadurch gab es einen Stromausfall und die Musik war aus. Aber ich hatte Sänger und Trompeter dabei, deren Mikrofone noch funktionierten. Die haben spontan reagiert und es gab für zwölf Minuten eine Live-Jam-Session. Das war unglaublich - das Publikum hat einfach weitergefeiert." Im Interview verriet Alle Farben zudem seinen Lieblings-Ort in der Festival-Stadt und warum er in Parookaville lieber nicht auf der Mainstage spielt.

Für Afrojack ist Parookaville "eine verrückte Party"

EDM-Star Afrojack sieht Parookaville auf einem guten Weg, auch international für Furore zu sorgen: "Backstage sehe ich viele Artists, Talents und Influencer – es wächst immer weiter." Der Niederländer konnte sich noch gut an, an seine Parookaville-Premiere vor zwei Jahren erinnern: "Es war eine verrückte Party". Afrojack hat übrigens eine ganz besondere Verbindung zu dem deutschen Schlager-Star Helene Fischer, weil er einen spektakulären Remix für sie produzierte.

Kungs sieht "viele glückliche Gesichter" in Parookaville

Der Franzose Kungs ist bereits Stammgast in Parookaville. Mit seinen House-Sets gehört er regelmäßig zu den Höhepunkten auf der zweitgrößten Bühne Bill's Factory: "In Parookaville herrscht eine unglaublich gute Stimmung. ich sehe hier so viele glückliche Gesichter - das fühlt sich gut an." Gerade weil das vergangene Jahr nicht so leicht für Kungs war, hat er sich besonders auf die Festival-Saison mit Auftritten bei Parookaville, Lollapalooza und Tomorrowland gefreut.

Cosmic Gate, Parookaville und ein spezielles Wiedersehen

Ein großer Erfolg bei der fünften Ausgabe von Parookaville war die Trance-Bühne, die dem vom Niederrhein stammenden Trance-Duo Cosmic Gate ein besonderes Heimspiel bescherten: "Heftig fand ich es. Wir hatten gehofft und gehört, dass Parookaville klasse ist. Als wir angefangen haben, war die Reaktion gut. Dann wurde es immer intensiver. Das hat unsere Erwartung noch einmal übertroffen.“ Dass Claus Terhoeven von Cosmic Gate und Parookaville-Mit-Organisator Bernd Dicks eine ganz spezielle gemeinsame Vergangenheit haben, stellten sie unlängst in Las Vegas fest.

Westbam beißt sich bei manchen EDM-Stars auf die Zunge

Völlig neu in der Festivalwelt von Parookaville war in diesem Sommer Techno-Legende Westbam. Der 54-Jährige kann mit EDM und der Einstellung vieler junger Künstler nicht allzu viel anfangen. Trotzdem wollte er sich mal ein Showkonzept-Festival wie Parookaville anschauen und auf einer Oldschool-Bühne auflegen: "Im weitesten Sinne denke ich schon, dass das der Stuff ist, der auf unseren Pfaden wandelt."

Parookaville - alles zum Elektro-Festival am Airport Weeze Wenn er allerdings sieht, wie Steve Aoki Kuchen ins Publikum schmeißt, findet Westbam das eher befremdlich: "Ich muss mir da schon auf die Zunge beißen, wenn der glückliche Gewinner des Abends derjenige ist, der die Torte ins Gesicht bekommt.“ Für Westbam gehe es in der Pop-Kultur darum, ein begeisterndes Erlebnis zu haben, das nicht durch Abfüttern und durchchoreografiertes Entertainment entstehe: „Ich möchte den echten Menschen sehen und kein perfektes Produkt.“

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