Buch-Reihe

Reviergeschichte in der „WAZ-Bibliothek des Ruhrgebiets“

Zehn Bücher, einzeln erhältlich – oder im Schuber: Das ist die „WAZ-Bibliothek des Ruhrgebiets“.

Zehn Bücher, einzeln erhältlich – oder im Schuber: Das ist die „WAZ-Bibliothek des Ruhrgebiets“.

Foto: Klartext Verlag / JoyImage - stock.adobe.com

Essen.  Reviergeschichte in Romanen und Erzählungen: Die „WAZ-Bibliothek des Ruhrgebiets“ geht in die zweite Runde. Die enthaltenen Bücher im Überblick.

Die zweite Folge der WAZ-Bibliothek des Ruhrgebiets enthält weitere zehn Bände mit Gedichten, Geschichten und Romanen aus dem Ruhrgebiet. Sie sind sowohl im Schuber (85 Euro für Abonnentinnen und Abonnenten; sonst 95 Euro) als auch einzeln erhältlich (9,95 Euro, bis auf eine seitenstarke Ausnahme).

Zum Auftakt gibt es einen echten Klassiker: „Kumpel Anton. Zweiter Bannt“. Des Weiteren gehören zur Bibliothek: „Zündschnüre“, ein Roman von Franz-Josef Degenhardt über eine Jugendbande am Ende des Zweiten Weltkriegs und in den Jahren danach; „Zwischen Tackenberg und Rothebusch“, Erinnerungen von Josef Bücher an die 20er- und 30er-Jahre des Reviers; „Sonnennebel“, ein Roman von Hermann Schulz um einen Jugendlichen der Nachkriegsjahrzehnte am Westrand des Ruhrgebiets; „Herrenzimmer“Sybille Knauss entwickelt den seltenen Fall eines Romans aus der Perspektive eines großbürgerlichen Firmenbesitzers; Nicolas Borns postum erschienene Erzählungen „Täterskizzen“ erzählen von den 60er-Jahren des Reviers; Erich Grisars Roman „Cäsar 9“, benannt nach dem Planquadrat britischer Kampfflieger, in dem Dortmund als Ziel des Bombenkriegs auftaucht, spiegelt Geschichte von unten und dementiert den Mythos von der „Stunde Null“; die kritischen Klartext-Gedichte von Ilse Kibgis unter dem Titel „Meine Stadt ist kein Knüller in Reisekatalogen“ weisen über ihre Entstehungszeit in den 70er-Jahren weit hinaus; mit Ralf Theniors ruppig-buntem Roman „Ja, mach nur einen Plan“ kommen die 80er-Jahre in den Blick, die sich im Kosmos von Wolfgang Welt vor allem um Popmusik, Amateurfußball und Sehnsüchte aller Art drehen: „Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe & Der Tick.“.

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