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American Horsepower Show: Heiße Schlitten in Dinslaken

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US-Cars in verschiedenen Farben, Formen und Baujahren: Für Abwechslung ist bei der American Horsepower Show gesorgt.

US-Cars in verschiedenen Farben, Formen und Baujahren: Für Abwechslung ist bei der American Horsepower Show gesorgt.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Die 4. American Horsepower Show auf der Dinslakener Trabrennbahn steht bevor. Fans der US-Autokultur dürfen sich auf viel Programm freuen.

Ein Hot Rod aus den 1940er-Jahren, ein Mustang aus den 60ern oder doch lieber eine moderne Corvette? Bei der American Horsepower, dem, wie es in der Ankündigung heißt, „100.000-PS-Festival“, treffen unterschiedlichste Kult-Fahrzeuge aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten aufeinander. Zum vierten Mal wird die Dinslakener Trabrennbahn am 11. September Schauplatz für alle, die an US-amerikanischen Autos Gefallen finden.

Bis zu 5000 Menschen dürfen gleichzeitig auf die Anlage. Das war 2021 noch anders, als sich die US-Car-Show wie alle anderen Veranstaltungen der damals gültigen Corona-Schutzverordnung unterwerfen musste. Organisator und Moderator Thomas Frankenstein erinnert sich dennoch mit viel Freude ans vergangene Jahr: „Die Veranstaltung im vergangenen Jahr war sehr erfolgreich, 2500 Menschen durften zum selben Zeitpunkt auf dem Gelände sein, das haben wir zu manchen Zeitpunkten auch erreicht. Vielleicht haben wir davon profitiert, dass wir 2021 eine der wenigen US-Car-Shows waren, die stattfinden konnte.“

American Horsepower Show: Der September-Termin bleibt bestehen

Seinerzeit versprach sich das Veranstalter-Team von der Verlegung der Show vom früheren Stammtermin im Juni in den September mehr Planungssicherheit – und sah sich am Ende bestätigt. Deswegen bleibt das Event bis auf Weiteres auch im Spätsommer: „Im Juni gab es hier und da auch schon Überschneidungen mit anderen US-Car-Shows, das macht es dann schwierig, manch namhaften Aussteller zu buchen. Zudem hatten wir bei den Juni-Terminen öfter extreme Hitze – da gehen viele Leute dann lieber ins Freibad anstatt zu uns“, erklärt Frankenstein.

Erneut ist für ein vielseitiges Programm gesorgt. Höhepunkt für Freunde motorisierter Schönheiten ist natürlich wieder die „Top 30“, die Vorstellung der sehenswertesten und gepflegtesten Vierräder. Die Auswahl gestaltet sich Jahr für Jahr komplex, wie Thomas Frankenstein erläutert: „Die schönsten 30 Fahrzeuge auszusuchen, ist bei knapp 1000 Bewerbungen schon schwierig. Die Jury besteht aus langjährigen Experten, die sich Lack, Interieur und den Motor genau anschauen, ob die Felgen zum Auto passen und vieles mehr.“ Was die Autos jeweils besonders macht und wie die Schätze vielleicht individuell restauriert wurden, erklärt der Besitzer oft selbst auf der Bühne.

Großer privater Autoteilemarkt

Eine Sonderschau präsentiert der Hersteller Shelby zu seinem 60-jährigen Jubiläum – mit restaurierten Fahrzeugen von der AC/Shelby Cobra und Shelby Ford Mustang aus den 1960er-Jahren bis hin zu den aktuellen Modellen auf Ford-Mustang- und F-150-Basis.

Auf dem Gelände gibt es zudem wieder den privaten Autoteilemarkt, genannt „Swap Meet“. „Der ist wie ein bunter Blumenstrauß. Von Nascar-Jacken über Deko für die Gartenhütte bis hin zu gebrauchten oder neuen Fahrzeugteilen gibt es dort alles, was das Fan-Herz begehrt“, verspricht Frankenstein. Was ebenfalls nicht fehlen darf: landestypisches Essen und Trinken. Food Trucks mit Hot Dogs, Hamburgern, Chicken Wings sind ebenso da wie Dessert-Spezialisten, die Donuts, Softeis und Bubble-Waffeln anbieten.

Mr. Horsepower-Wettbewerb sorgt für Unterhaltung

Dann wäre da als ganz besonderer Programmpunkt noch der „Mr. Horsepower Contest“ – auch wenn der Name vielleicht andere Assoziationen weckt, bleiben die Klamotten hier am Körper. Thomas Frankenstein: „Bei Car-Shows in den USA gibt es oft Pin-up-Contests für Frauen, wir wollten was anderes machen. Das wird aber keine Chippendales-Show, hier zieht sich niemand aus. Die Teilnehmer müssen ein paar Aufgaben lösen und brauchen dafür Geschicklichkeit, aber auch Faktenwissen über die US-Car-Szene. Das hat im letzten Jahr sehr gut funktioniert und lockert das Event auf.“

Wer möchte, kann sich am Tag selber spontan und ohne Gebühr noch für den Wettbewerb anmelden – und generell wird der Besuch in Dinslaken kein allzu teurer Spaß. Allen Kostensteigerungen zum Trotz entsprechen die Eintrittspreise der American Horsepower Show denen des vergangenen Jahres.

>>> INFO: Die 4. American Horsepower Show

Termin: 11.9., 10-18 Uhr, Trabrennbahn, Bärenkampallee 24, Dinslaken.

Eintritt: 10 €, Jugendliche 5 €, Kinder unter 6 J. frei. Karten im Vorverkauf gibt’s auf www.american-horsepowershow.ticket.io, weitere Informationen zur Veranstaltung auf www.americar.de.

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