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Der Zirkus des Horrors kehrt mit einem Supertalent zurück

Kennt keinen Schmerz: Kurt Späth alias Leopold Kufstein, bekannt aus der TV-Show „Das Supertalent“.

Kennt keinen Schmerz: Kurt Späth alias Leopold Kufstein, bekannt aus der TV-Show „Das Supertalent“.

Foto: N.Konstantinidis

Krefeld.  Kurt Späth alias Leopold Kufstein kennen Zuschauer des RTL-„Supertalent“. Nun tritt er mit dem Zirkus des Horrors in Krefeld und Bielefeld auf.

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Dieter Bohlen sprachlos zu machen, das gelingt nun wirklich nur den Wenigsten. Dafür muss man sich schon vor laufender TV-Kamera und Live-Publikum zentimeterlange Nadeln durch den Körper ziehen oder einen Fleischerhaken durch die eigene Zunge schlagen, an dem man dann einfach mal so einen anderen Menschen meterweit über den Boden schleift.

Der Pop-Titan machte den blutigen Spaß mit und sorgte mitentscheidend dafür, dass es Performance-Künstler Kurt Späth alias Leopold Kufstein sogar ins Finale der TV-Show „Das Supertalent“ schaffte.

Zirkus des Horrors stellt verrückten Professor in den Mittelpunkt

Nun zeigt der von Kopf bis Fuß tätowierte Österreicher sein schaurig-schönes Talent im „Zirkus des Horrors“. Mit der aktuellen Show „Asylum“ touren die Verantwortlichen der Romanza Circusproduktion aktuell durch Deutschland. Neben Gießen, Frankfurt und Pforzheim stehen mit Krefeld und Bielefeld auch zwei Stopps in Nordrhein-Westfalen im Plan.

Die Rahmenhandlung dreht sich um den verrückten Psycho-Forscher Salvatore dei Morti, der sich getreu seinem Nachnamen das Ziel gesetzt hat, Tote wieder lebendig zu machen – oder am besten gleich tanzen zu lassen. Dabei helfen ihm „vertrauenerweckende“ Krankenschwestern und nicht zuletzt eine Apparatur, die an einen elektrischen Stuhl erinnert. Natürlich geht es darüber hinaus auch in einer eher speziellen Zirkus-Show wie dieser in luftige Höhen.

Salti auf dem Todesrad

Maik und Siegfried beispielsweise hinterlassen mit ihrer Performance auf dem „Rad des Todes“ Eindruck. Ohne Sicherung vollführt das Duo auf der Außenseite des rotierenden Rades meterweite Sprünge und Salti, teils sogar noch mit Seilen oder auch verbundenen Augen. Mit offen gehaltenen Sehorganen, aber umso furchterregenderer Maskerade tritt Brian Ernst an. Er zeigt, dass man über Horror-Clowns auch trefflich lachen kann. Insgesamt lassen 22 Artisten aus sieben Nationen Alpträume wahr werden.

Damit auch das Drumherum auf den Besucher stimmig wirkt, wird das gesamte, 1100 Besucher fassende Zelt mit einem Durchmesser von immerhin 38,5 Meter und 17 Metern Höhe inklusive des Gastronomie-Bereichs aufwendig dekoriert, die Gestaltung ans Horror-Thema angepasst. Höchste Zeit also, sich mal kräftig schocken zu lassen ...

>>>INFO: Zirkus des Horrors

Termin: 23.8.-1.9. Krefeld (Sprödeltalplatz), 6.-22.9. Bielefeld (Festplatz Gleisdreieck), jeweils Mo-Sa 19.30 Uhr, Sa auch 15.30 Uhr, So 18 Uhr.

Karten ab 23 € und weitere Infos erhalten Sie online unter www.zirkusdeshorrors.de.

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