Pandemie

Corona-Test: So lange muss man auf das Ergebnis warten

Wer zahlt meinen Corona-Test?

Nicht immer übernimmt die Krankenkasse die Kosten für den Corona-Test. In welchen Fällen Sie die Kosten für die Tests selbst übernehmen müssen, erfahren Sie im Video.

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Berlin.  Die Corona-Zahlen sind nach wie vor hoch, die Labore arbeiten am Limit. Getestete müssen deshalb teilweise auf ihre Ergebnisse warten.

  • In Deutschland werden aktuell sehr viele Corona-Tests durchgeführt
  • Bereits jetzt arbeiten die Labore am Limit
  • Wir erklären, wie sich das auf die Übermittlung der Ergebnisse auswirkt

Wer sich einem Corona-Test unterzieht, hofft auf ein schnelles Ergebnis. Schließlich wollen Patienten wissen, ob sie sich mit dem Virus infiziert haben und gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreifen müssen. Viele von ihnen stellen sich deshalb die Frage, wie lange sie auf eine Rückmeldung des Labors warten müssen.

Corona-Tests: Patienten müssen unterschiedlich lange auf Ergebnisse warten

Eine klare Antwort gibt es auf diese Frage aber nicht. Zwar spricht das Bundesgesundheitsministerium von „etwa 24 bis 48 Stunden“, bis ein Testergebnis vorliege. Durch die hohe Anzahl an Corona-Tests sind viele Labore aber überlastet und es dauert länger, bis entnommene Proben untersucht werden können.

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So wurden in Deutschland Ende März noch rund 350.000 Tests pro Woche durchgeführt. Inzwischen nennt das Robert-Koch-Institut (RKI) Werte von etwa 1,3 Millionen . Da viele Mitarbeiter in den Laboren bereits jetzt sieben Tage pro Woche arbeiten würden und die Kapazitäten fast ausgeschöpft seien, sei bei einem weiteren Anstieg der Zahlen mit Engpässen zu rechnen.

Verzögerungen bei Bearbeitung von Corona-Tests möglich

Als Folge kann sich auch die Übermittlung von Ergebnissen verzögern. So berichtet die „Apotheken Umschau“ dass es bereits jetzt teilweise mehrere Tage dauere, bis getestete Personen über die Ergebnisse informiert werden. Und auch bei der Bereitstellung der Ergebnisse in der Corona-Warn-App kommt es mitunter zu (technischen) Problemen.

Abhilfe könnten Schnelltests liefern. Diese sind günstiger als herkömmliche Tests und müssen nicht in Laboren durchgeführt werden. Außerdem liegen die Ergebnisse bereits nach unter 30 Minuten vor. Gleichzeitig sind die Schnelltests aber weniger präzise und liefern häufiger falsche positive oder negative Ergebnisse als herkömmliche Tests.

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(nfz)

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