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Elektrische Zahnbürsten im Test: Diese Modelle putzen gut

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Elektrische Zahnbürsten mit guten Putzeigenschaften gibt es schon für unter 100 Euro.

Elektrische Zahnbürsten mit guten Putzeigenschaften gibt es schon für unter 100 Euro.

Foto: Yuri ArcursABleyl@wmg.loc

Berlin.  Stiftung Warentest hat elektrische Zahnbürsten untersucht. Welches Modell im Test vorn lag und welche vier nur „ausreichend“ säubern.

Die teuerste unter den neu Getesteten ist die beste – aber auch für weniger Geld bekommen Verbraucherinnen und Verbraucher eine „gut“ bewertete elektrische Zahnbürste. Insgesamt 18 Modelle hat die Stiftung Warentest für die Zeitschrift „test“ (Ausgabe 12/2021) gegeneinander antreten lassen. Darunter elf neue und sieben schon einmal getestete.

Siegerin unter den neu getesteten Bürsten ist die Philips Sonicare 9900 Prestige für 300 Euro. Sie sieht nach Angaben des Test-Teams edel aus, bietet schicke Extras und lässt sich mit einer Zahnputz-App verbinden. Sie liegt gleichauf mit der 2019 getesteten Philips Sonicare 9300 DiamondClean Smart (250 Euro), die laut Hersteller aber bald vom Markt genommen wird. Beide putzen mittels Vibration in Form von Schallwellen.

Elektrische Zahnbürsten im Test: Diese putzen gut und sind günstig

Insgesamt 13 Bürsten im Test schnitten mit „gut“ ab, darunter einige Modelle zwischen rund 50 und 100 Euro. Am günstigsten unter den „gut“ Bewerteten sind demnach Müller Sensident (16 Euro), Fairywill (40 Euro) und die Braun Oral-B Pro 2 2000N (46 Euro).

Vier der elektrischen Zahnbürsten säubern dagegen den Testern zufolge nur „ausreichend“: Eta Sonetic Sonic Toothbrush, Lächen Rechargeable Sonic Toothbrush RM-T8B, Oclean Air 2 Sonic und die Elektrische Akku-Schallzahnbürste von Proficare. Sie hätten zu wenig von der künstlichen Plaque von den Prüfzähnen entfernt. Lesen Sie auch:Was hilft bei hartnäckigem Mundgeruch?

Einige Bürsten der Hersteller Philips und Oral-B lassen sich auf Wunsch zwar mit einer Smartphone-App verbinden. Allerdings bewertete Stiftung Warentest das Datensendeverhalten beider Apps als „kritisch“. Sowohl die Android- wie die iOS-Version schickten unnötige Daten an Anbieter oder Dritte, etwa Gerätedaten, über die sich ein Nutzerprofil bilden ließe, hieß es.

(mahe)

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