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Das braucht der Garten im Februar

Im eigenen Garten wartet das ganze Jahr über Arbeit. FOTO: ISTOCK

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Noch bis Ende des Monats dürfen Hobbygärtner Hecken zurückschneiden.

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Im Februar kommt es oft zu Temperaturschwankungen. Mal fällt Schnee, mal ist es recht milde. Darauf muss sich der Gärtner einstellen. Auch auf sprießendes Unkraut, denn bei zweistelligen Temperaturen erwacht es schnell aus dem Winterschlaf. Deshalb sollten Sie den Garten jetzt mit Eimer und Messer davon befreien. Denn im ungünstigen Fall versetzen blühende Unkräuter den Boden mit Samen, deren Auswüchse dann im Sommer hervorkommen.

Die Rinde von Obstbäumen sollten Sie mit einem Kalkanstrich vor Kälteschwankungen schützten. Das verhindert, dass sich Risse in der Rinde bilden. Ende des Monats können dann die Samen der ersten Gemüsesorten wie Salat, die ersten Kräuter und Blumen wie Duftwicken gesät werden. Sie kommen in einen Topf oder einen Saatkasten an einem hellen Fenster. Optimal sind die Ost- oder Westseite bei einer Raumtemperatur von 15 bis 20 Grad. Der Topf wird mit Glas oder mit einer durchsichtigen Folie abgedeckt. Ein Tipp für das Säen: Vorher das Substrat im Topf oder Kasten mit Wasser vollsaugen lassen, der Samen kommt obendrauf. Wird erst nach dem Säen gegossen, kann das Saatgut womöglich weggeschwemmt werden.

Ende Februar kann man auch schon die Frühkartoffeln vorkeimen. Die Saatkartoffeln sollten in flachen Kisten locker ausgebreitet und dann bei zwölf bis 15 Grad möglichst hell aufgestellt werden. Wer Hecken stark schneiden oder roden will, muss dies bis Ende des Monats tun. In Wohngebieten gilt jährlich vom 1. März bis 30. September ein Bestandsschutz, damit Vögel und andere Tiere in den Gehölzen nisten können. Form- und Pflegeschnitte sind allerdings weiterhin im Frühjahr und Sommer erlaubt. Daneben hat der Hobbygärtner nun Gelegenheit, sich in den Keller zurückziehen, um seine Geräte zu warten. Spaten, Harke und Schaufel werden geputzt, entrostet und eingefettet, Scheren geschliffen. Auch bei Rasenmäher und Heckenschere müssen die Messer geschärft werden, Baumsägen benötigen eventuell ein neues Sägeblatt.

>>> Aus der Praxis

Blumentöpfe und Pflanzcontainer, die erneut verwendet werden sollen, brauchen eine Reinigung. Pilzsporen beispielsweise können viele Monate in Tontöpfen überleben. Gefäße, in denen kranke Pflanzen waren, sollten daher vor dem Neubepflanzen ausgekocht oder gleich entsorgt werden. Sie nur in Wasser einzuweichen und abzubürsten, reicht nicht.

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