Freizeit

Die Welt im Miniaturformat

Etliche winzige Figuren sind im Italien-Abschnitt des "Miniatur Wunderlandes" in Hamburg auf einer Nachbildung der Spanischen Treppe in Rom zu sehen.

Etliche winzige Figuren sind im Italien-Abschnitt des "Miniatur Wunderlandes" in Hamburg auf einer Nachbildung der Spanischen Treppe in Rom zu sehen.

Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Hagen/Hamburg.   Seit 2001 zieht das Miniatur Wunderland in Hamburg Millionen Besucher an. MC-Reporter Matthias Deller über die Welt im Kleinformat.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Quietschende Räder rollen über 15.000 Meter Gleislänge. Mit kleinen und liebevollen Details ist das „Miniatur Wunderland“ Hauptattraktion in Hamburg geworden. Es ist ein wunderschönes Erlebnis, die Welt in klein zu sehen. Seit dem Jahr 2000 bauen die Zwillinge Frederik und Gerrit Braun an der größten Modelleisenbahn der Welt, die 2001 eröffnet wurde. Sie haben schon immer davon geträumt eine riesige Modelleisenbahn zu bauen – sie können es aber selbst kaum glauben, ihren Traum zum Beruf gemacht zu haben.

Seit der Eröffnung haben schon über 15 Millionen Menschen das „Miniatur Wunderland“ in Hamburg besucht. Dazu gehören auch Stars wie Helene Fischer und Atze Schröder. Inzwischen hat das 360-köpfige Team schon neun Abschnitte fertig gestellt. Den Harz, Knuffingen, die Alpen, Hamburg und Amerika sowie Skandinavien, die Schweiz, Knuffingen Airport und Italien. Schon über 1.400 Quadratmeter Fläche wurden verwendet, um die faszinierende Welt im Maßstab 1:87 nachzubauen. Alle fünfzehn Minuten bricht die Nacht und dann wieder der Tag an.

Italien war der aufwendigste Abschnitt

Nach etwa drei Jahren war es endlich soweit: Italien wurde im September 2016 fertig gestellt. Mit 180.000 Arbeitsstunden war es der aufwendigste Abschnitt. Durch kleine, angebrachte Magneten können sich die winzigen Menschen auch bewegen. Ob sie nun im Fitnessstudio Gewichte heben oder in der neuen Disco das Tanzbein schwingen ist egal, denn jede Szene sieht echt aus.

Mit Modellschiffen fahren sie über das echte Wasser in Skandinavien und im Knuffingen Airport starten und landen die Flugzeuge im Minutentakt. Bisher wurden 16 Millionen Euro für das „Miniatur Wunderland“ investiert. Bis 2028 sollen die Bauabschnitte England und Frankreich hinzugefügt werden.

MC-Reporter Matthias Deller, Klasse 8c, Hildegardis-Schule, Hagen

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben