Tierhilfe

Ein neues Zuhause für Tiere

Im Eilper Tierheim können sich Tiere wie diese Katze wieder sicher fühlen.

Im Eilper Tierheim können sich Tiere wie diese Katze wieder sicher fühlen.

Foto: MediaCampus

Hagen.   Jule Krüsmann, Elena Preussner, Fiona Jashari haben ein Tierheim in Hagen besucht. Dort haben sie auch mit der Leiterin Stefanie Ackermann gesprochen.

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Ohne Tierasyl hätten diese Lebewesen kein zu Hause: Zur Zeit verbringen 25 Kleintiere, 25 bis 30 Hunde und 60 Katzen ihr Leben im Eilper Tierheim in Hagen.

Die Tiere die dort hin gebracht werden, verarbeiten ihre Vergangenheit unterschiedlich, doch den meisten geht es dort besser als bei ihren ehemaligen Besitzern. „Das ist stark davon abhängig, wie die vorherigen Besitzer die Tiere behandelt haben“, erklärt Stefanie Ackermann, Leiterin des Hagener Tierheims. Es sei sogar schon ein Hund aus einem Fenster geworfen worden.

Obwohl ein Tierarzt in regelmäßigen Abständen die Gesundheit aller Tiere kontrolliert, kann es natürlich trotzdem zu Sterbefällen kommen, zum Beispiel durch Herzstillstand oder Krankheiten.

Wenn ein Tier aus dem Tierheim vermittelt worden ist, darf es nicht auf anderen Wegen weitergegeben werden. Leider passiert so etwas aber hin und wieder trotzdem. Ein Hund wurde beispielsweise ein paar Jahre nach seiner Vermittlung im Internet angeboten. Der Besitzer benutzte dabei sogar das alte Foto, welches Jahre zuvor schon das Tierheim für die Vermittlung nutzte.

Auskünfte über die Anzahl der Tiere die an einem Tag kommen oder wie viele Kosten pro Tier am Tag anfallen, konnte von Frau Ackermann nicht beantworten, da die Zahlen von Tag zu Tag variieren.

Das Tierheim ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Tiere, die nicht mehr gewollt oder misshandelt werden – und ist oft die letzte Rettung, um an einen Besitzer zu kommen, der verantwortungsvoll mit Tieren umgeht.

MC-Reporterinnen Jule Krüsmann, Elena Preussner, Fiona Jashari, Klasse 8a, Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen

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