Indonesien

Nicht überall so schön, wie es im Reisekatalog aussieht

Wie ist es wirklich, in Indonesien zu leben? Auf jeden Fall sieht es nicht überall aus wie im Reisekatalog.

Foto: Fully Handoko

Wie ist es wirklich, in Indonesien zu leben? Auf jeden Fall sieht es nicht überall aus wie im Reisekatalog. Foto: Fully Handoko

Herne.   Anders, als erwartet: Alicia hat mit der 14-jährigen Nabila aus Indonesien gesprochen um zu erfahren wie es ist, dort zu leben.

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Das indonesische Dorf Cangkrigan liegt im Süden Asiens und sieht in den Reisekatalogen traumhaft aus. Jedoch sind die meisten Leute dort sehr arm und müssen als Farmer, Händler oder Züchter arbeiten. Die wenigsten verdienen viel Geld oder arbeiten als Geschäftsmänner. Der Arbeitstag der meisten Indonesier beginnt früh, weil die Bauern um 4.30 Uhr ihr Feld wässern und die Händler ihre Stände aufbauen müssen.

Die Unterschiede zwischen Indonesien und Deutschland sind gewaltig. Die Leute dort schätzen die Anständigkeit. „Wenn Erwachsene oder Kinder an älteren Leuten vorbeilaufen, machen sie eine Art Verbeugung“, erzählt Nabila.

Viele der staatlichen Schulen sind äußerst ärmlich ausgestattet. Den privaten Einrichtungen geht es besser. Das liegt daran, dass diese Geld kosten. Außerdem weichen viele Indonesier, die das Geld haben, auf Privatschulen aus, weil die Schulen der Regierung wichtige Fächer wie Englisch oder Scout nicht unterrichten. Bei Scout werden die Schüler wie Pfadfinder unterrichtet. Die Schule geht übrigens von 6 Uhr morgens bis 5 Uhr abends. Da können wir uns glücklich schätzen!

In ihrer Freizeit spielen die Kinder Spiele wie Gobak Sodor oder Sunda Manda, berichtet Nabila. Das sind traditionelle indonesische Spiele. Es gibt außerdem noch weitere indonesische Traditionen wie den Kecak-Tanz.

Von Alicia Maletzki, Klasse 8b, Otto-Hahn-Gymnasium Herne

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