Freundschaft

Diese Mädchen halten zusammen

Carla (von links), Romy, Elisa und Mathilda beim Bandentreffen. Emily hatte an diesem Tag leider keine Zeit.

Foto: dpa

Carla (von links), Romy, Elisa und Mathilda beim Bandentreffen. Emily hatte an diesem Tag leider keine Zeit. Foto: dpa

Mit Lupe, Licht und Mini-Mikroskop will eine Mädchenbande Fälle lösen.Zeit für einen Kinobesuch bleibt dabei aber trotzdem noch.

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Carla, Mathilda, Romy und Elisa haben ein Problem. Die Freundinnen haben vor Kurzem eine Mädchenbande gegründet. Sie heißen „Die Wilden Affen“. Eigentlich. „Aber jetzt brauchen wir einen neuen Namen“, sagt Carla. Sie ist neun Jahre alt – genau wie ihre Freundinnen.

Alle gehen auf dieselbe Schule. Und genau da liegt auch der Grund für das Namen-Problem: eine andere Klasse nennt sich seit Neuestem die Affenbande. Das geht natürlich gar nicht. Deshalb beraten die Bandenmitglieder über einen neuen Namen.

Geheimquartier im Keller

„Wir könnten uns vielleicht ‘Die Fünf Flinken’ nennen“, sagt Romy. Die anderen nicken. Ganz entschieden ist die Sache damit aber noch nicht. „Wir müssen erst Emmi fragen“, sagt Elisa. Zu der Bande gehören fünf Mädchen - Emmi hatte heute keine Zeit.

Deshalb lassen die Mädchen erst mal den alten Namen auf ihrem grünen Bandenbuch stehen. „In dem Buch steht, wer alles zur Bande gehört“, sagt Romy. Und natürlich noch mehr. Aber was da noch drin steht, verraten sie nicht. Überhaupt: „Die anderen in unserer Klasse wissen nichts von uns - wir sind eine geheime Bande“, sagt Romy.

Fälle lösen

Bald wird sich die Bande auch nicht mehr im Westpark treffen. Der Park liegt in der Stadt Dortmund in unserem Bundesland Nordrhein-Westfalen, ganz in der Nähe der Grundschule. Doch bald soll es einen neuen Treffpunkt geben. „Wir dürfen uns in unserem Keller ein Geheimquartier einrichten“, sagt Mathilda.

Bevor „Die Fünf Flinken“ ihr neues Quartier beziehen können, müssen sie es noch aufräumen. Aber dann können sie sich endlich um ihre Aufgabe kümmern.

„Wir lösen Fälle“, sagt Carla. Letztens ist zum Beispiel vor der Schule ein Auto angefahren worden. Und in der Kita von Elisas Schwester wurde ein Portemonnaie geklaut. Für solche Fälle ist natürlich die Polizei zuständig.

Ins Kino gehen

Aber auch die Mädchen machen sich Gedanken darüber. In der Bandentasche stecken einige Sachen, die ihnen bei den Fällen helfen könnten: eine Lupe mit Licht, ein Mini-Mikroskop und Funkgeräte.

Zu einer Bande gehört auch noch mehr als Kriminalarbeit. „Wir wollen demnächst mal in der Stadt Essen gehen, shoppen und ins Kino“, sagt Mathilda. Und das Beste an der Bande ist: „Wir halten alle zusammen“, sagt Elisa.

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