Attentat von Manchester

Diesmal trifft es die Jüngsten

Blumen, Kerzen und Andenken liegen auf dem St. Ann's Square in Manchester (Großbritannien) in Gedenken an die Opfer des Terroranschlags auf ein Konzert von Ariana Grande in der Manchester Arena.

Foto: Danny Lawson/dpa

Blumen, Kerzen und Andenken liegen auf dem St. Ann's Square in Manchester (Großbritannien) in Gedenken an die Opfer des Terroranschlags auf ein Konzert von Ariana Grande in der Manchester Arena.

Bochum.  Nach einem Selbstmordattentat auf ein Pop-Konzert in Manchester sind 23 Menschen ums Leben gekommen. Das jüngste Opfer wurde nur acht Jahre alt.

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Die US-amerikansiche Sängerin Ariana Grande gab am 22. Mai ein Konzert in Manchester. Kurz nach ihrem letzten Auftritt um 22.30 Uhr deutscher Zeit sprengte sich im Foyer der Arena der 22-jährige Salman Abdi in die Luft. „Der Knall hallte durch das Foyer der Arena“, berichtete ein 17-Jähriger, der das Konzert besucht hatte. Isabele Hodgins, eine andere Augenzeugin, sagte: „Jeder war in Panik, sie drängten die Treppen hinauf. Der Flur war voll, es roch nach einem Brand.“

Salman Abedi besorgte sich die meisten Bauteile für seinen Sprengsatz nachweislich selbst, erklärte Russ Jackson von der Anti-Terror-Polizei. Durch diese Tat riss er 22 Menschen in der Tod und verletzte 116 weitere. Die Mehrzahl der Opfer waren noch jünger als 16 Jahre. Abedi war ein gebürtiger Engländer mit lybischen Wurzeln und bereits bekannt bei der Polizei.

Nur wenige Stunden nach dem Anschlag meldete sich die unverletzte Sängerin Ariana Grande via Twitter zu Wort: „Mein Herz ist gebrochen. Es tut mir unendlich leid. Mir fehlen die Worte.“ Sie unterbrach ihre Tournee „Dangerous Women“ bis einschließlich 5. Juni.

Zu Ehren der Opfer des Anschlags gibt sie mit zwei weiteren Sängerinnen ein Benefiskonzert. Dies machte sie am 26. Mai 2017 bekannt. Nach dieser Tat meldete sich auch Papst Franziskus zu Wort, er nannte das Attentat einen „sinnlosen Akt der Gewalt“. Auch Donald Trump, aktueller Präsident der USA, bezeichnete kurz nach der Tat die Tätergruppierung als „bösartige Verlierer“.

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