Tiere

Die Geschichte vom schwarzen Huhn

Ein schwarzes Huhn ist extrem selten.

Ein schwarzes Huhn ist extrem selten.

Foto: MediaCampus

Hagen.   Hierzulande kennt man fast nur die bräunlichen Hühner. Dass es auch andere gibt, erklärt Leona Schmidt.

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Wenn man an ein Huhn denkt, denkt man an eines mit braun-weißem Gefieder und gelblichem Schnabel. Doch das Huhn, über das ich berichten möchte, ist vom Kamm bis zu den Krallen pechschwarz.

Ursprünglich sichtete man diese sonderbaren Tiere nur in Indonesien. Doch mittlerweile sind sie immer häufiger auch in China anzutreffen. In Europa wurden sie erstmals durch die Beschreibung von niederländischen Einwanderern aus Indonesien bekannt. Die Tiere werden jedoch seit 2003 auch in den Niederlanden als Rasse anerkannt. Die Hühner gehören zu der extrem seltenen Rasse „Ayam Cemani“. Übersetzt bedeutet das „Schwarzes Huhn“. Und das sind die Cemani tatsächlich. Nicht nur ihr Äußeres, sondern auch das Fleisch und die Organe sind pechschwarz gefärbt. Der Handel in China ist ein riesiges Geschäft, da ein Kunde fast 100 Euro pro Tier zahlt. Doch warum sind die schwarzen Hühner so beliebt? Es ist das Fleisch, welches nicht nur sehr viele Proteine, sondern zudem auch noch weniger Fett enthält. Außerdem soll das Fleisch besser schmecken als das ihrer blasseren Artgenossen. Die schwarze Färbung ist auf eine seltene, aber natürliche genetische Besonderheit zurückzuführen, die sich die Züchter zu Nutze machten. Denn von Generation zu Generation wird das Huhn immer schwärzer.

Leona Schmidt, Klasse 8c, Hildegardis-Schule, Hagen

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