Zukunftsvisionen

Facebook will Gedanken lesen

Ein Team aus 60 Forschern arbeitet bei Facebook an dem Projekt.

Foto: Philippe Wojazer

Ein Team aus 60 Forschern arbeitet bei Facebook an dem Projekt. Foto: Philippe Wojazer

Moers.   Gibt es bald eine Technologie die es ermöglicht, Sätze per Gedankenübertragung niederzuschreiben? Das zumindest ist die Vision des US-Unternehmens.

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So zumindest ist die Vision von Facebook. Das US-Unternehmen möchte eine solche Technologie erfinden.

Damit wäre es zum Beispiel möglich einem Freund oder Familienmitglied eine Textnachricht zu schicken oder einem Arbeitskollegen eine E-Mail, ohne das Smartphone überhaupt in die Hand nehmen zu müssen. Wenn dies funktionieren würde, wäre das meiner Meinung nach sehr praktisch.

Facebooks aktuelles Ziel ist es eine Schreibgeschwindigkeit von 100 Worten pro Minute zu erreichen. Allerdings sei dies erst in ein paar Jahren möglich. Regina E. Dugan, die für Facebook arbeitet, versicherte, dass es nicht darum gehe, wahllos Gedanken zu lesen. Zudem verwies sie auf aktuelle Studien der Stanford-Universität, in denen eine gelähmte Frau dank mehreren Elektroden im Gehirn acht Worte pro Minute in den Computer schreiben könne, allerdings nur Buchstabe für Buchstabe. Die Elektroden würden die Aktivität der Neuronen, wenn sie, um einen bestimmten Buchstaben einzutippen, einen Cursor auf dem Bildschirm vor ihr bewegen wolle, erkennen.

Allerdings seien Implantate für einen massenhaften Einsatz der Technologie nicht geeignet. Daher müsse es sehr empfindliche Sensoren auf der Oberfläche des Kopfes geben, die die Gehirnaktivität „hunderttausende Male pro Sekunde auf den Millimeter genau“ überwachen. Allerdings existiere diese Technologie heute nicht, und deshalb müsse man sie erfinden, so Dugan. Ein Team aus 60 Forschern arbeitet bei Facebook an dem Projekt.

Außerdem solle es mit der Zeit möglich sein, die Worte im Kopf nicht mehr aus einzelnen Buchstaben zu bilden. Dass Menschen sich in anderen Sprachen ausdrücken könnten, ohne sie jemals gelernt zu haben, könne ein Nebeneffekt davon sein, so Dugan. So könne zum Beispiel der bloße Gedanke an eine Tüte Chips direkt mit dem entsprechenden Fremdwort in der entsprechenden Fremdsprache umgesetzt werden.

Meiner Meinung nach wäre diese Erfindung, sobald sie ausgereift ist, sehr nützlich.

Valeria Legler, Klasse 8a, Gymnasium Adolfinum, Moers

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