Mobilität

Das Dienstrad hat Zukunft

Das Dienstfahrrad macht Karriere – immer mehr Arbeitnehmer nutzen es. Es wird Zeit, die Städte attraktiver für diese Radler zu machen.

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So schleppend wie die Fertigstellung des Radschnellwegs Ruhr voranschreitet, so rasant wächst momentan eine Branche, die eben diesen dringend gebrauchen könnte: das Dienstrad-Leasing. Immer mehr Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern an, aufs Fahrrad umzusteigen. Das Angebot ist zukunftsweisend.

2012 haben die Finanzämter der Länder die Privilegien für Dienstwagen auch Fahrrädern, Pedelecs und E-Bikes zugesprochen. Es ist an der Zeit, auch die Infrastruktur zu schaffen, die Arbeitnehmern – neben den finanziellen Vorteilen – das Radfahren schmackhaft macht. Der Radschnellweg ist das eine. Vernünftige Fahrradspuren in den Ruhrgebietsstädten und genügend Stellplätze, wie es uns die Radler-Nation Niederlande vormacht, das andere.

Denn: Die Liste der Probleme, die im Ansatz angegangen werden, wenn mehr Menschen vom Auto aufs Rad umsteigen, liegt auf der Hand. Schlechte Klimawerte in den Großstädten, globaler Klimawandel, kilometerlange Staus und Parkplatznot in den Innenstädten – dazu die Bewegungsarmut, unter der viele Arbeitnehmer täglich leiden. Besonders in einem Ballungsraum wie dem Ruhrgebiet lohnt es sich, gegenzusteuern.

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