MSV Duisburg

MSV Duisburg wehrt sich gegen DFB-Lizenzauflagen

Präsident Ingo Wald vom MSV Duisburg.

Präsident Ingo Wald vom MSV Duisburg.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der MSV Duisburg hat die Drittliga-Lizenz nur unter Auflagen erhalten. Doch der MSV meint, der DFB habe nicht alle Aspekte berücksichtigt.

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Der MSV Duisburg hat gegen die Lizenzauflagen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Beschwerde eingelegt. Der DFB will dem Tabellenschlusslicht der 2. Bundesliga die Lizenz für die 3. Liga nur unter der Auflage erteilen, wenn eine Finanzierungslücke geschlossen wird. Medienberichten zufolge sollen bei einem Abstieg drei Millionen Euro fehlen. Der Verein bestätigte die Zahl nicht. "Wir wissen, dass wir noch Aufgaben erledigen müssen. Aber wir haben auch fristgerecht Beschwerde gegen die Auflagen einlegt", sagte ein Klub-Sprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

MSV-Präsident Wald: "Abstieg wäre ein Tod auf Raten"

Die Duisburger sind der Meinung, dass der DFB nicht alle Aspekte berücksichtigt habe. "Auf eine Antwort warten wir noch", sagte der Club-Sprecher. Schon in der Saison 2012/2013 wurde den Meiderichern die Lizenz für die 2. Liga entzogen. Es dauerte zwei Jahre, ehe der Wiederaufstieg gelang. In der Saison 2015/2016 stieg der MSV aus sportlichen Gründen aus der 2. Liga ab, schaffte aber die sofortige Rückkehr. Der MSV-Vorstandsvorsitzende Ingo Wald sagte bereits vor Wochen, ein erneuter Abstieg "in die 3. Liga wäre ein Tod auf Raten".

Drei Spieltage vor Saisonende hat Duisburg in der Tabelle fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Der direkte Nichtabstiegsplatz ist bereits neun Punkte entfernt. (dpa)

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