Essen. Weniger Steuern, weniger Papierkram: Besitzer von Solaranlagen haben es seit 2023 leichter – wenn das Finanzamt mitspielt. Wo Fallstricke lauern.

Wer mit einer Solaranlage auf dem eigenen Dach liebäugelte, dürfte sich Ende vergangenen Jahres gefreut haben. Mit dem Jahressteuergesetz 2022 beschlossen Bundesrat und Bundestag einfachere steuerliche Regeln für private Besitzer von Solaranlagen. Für den Kauf und die Installation von PV-Anlagen wurde ab 2023 bis zu einer bestimmten Größe ein Nullsteuersatz eingeführt, als Folge entfällt die Umsatzsteuer, auch bekannt als Mehrwertsteuer. Zweitens wurde rückwirkend zum 1. Januar 2022 die Einkommensteuer auf die Erlöse aus dem Stromverkauf abgeschafft, viele kleinere Solaranlagen auf Wohngebäuden sind nun von sämtlichen Steuern befreit. Photovoltaik ohne Finanzamt – das macht Solaranlagen für Betreiber attraktiver.