Stiertreiben

19-Jähriger wird von Stierbullen aufgeschlitzt – und stirbt

Immer wieder kommt es bei Stierkämpfen und -jagden zu Verletzten und Toten.

Immer wieder kommt es bei Stierkämpfen und -jagden zu Verletzten und Toten.

Foto: Abel Alonso / dpa

Valencia  In Spanien ist ein Mann bei einem Stiertreiben von dem Horn eines Tieres an der Leiste getroffen worden. Kurz darauf ist er tot.

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Bei einem Festival im spanischen Valenica hat ein Stierbulle einen 19-Jährigen so stark verletzt, dass dieser kurz darauf verstarb. Das Tier hatte den Mann mit den Hörnern an der Leiste aufgeschlitzt. Dadurch verlor der junge Mann große Mengen Blut. Obwohl er sofort ins Krankenhaus gebracht wurde, konnten ihn die Einsatzkräfte nicht retten, berichtet die spanische Zeitung „La Vanguardia“.

Die Veranstalter teilten daraufhin mit, für den restlichen Abend alle Programmpunkte des mehrtägigen Festivals zu streichen. Am Mittwoch sollte des Toten in einer Schweigeminute gedacht werden.

Immer wieder Tote und Verletzte bei Stier-Veranstaltungen

In der Vergangenheit ist es immer wieder zu Verletzten und Toten bei Ereignissen solcher Art gekommen. Erst im Juli vergangenen Jahres gab es beim Stierrennen im spanischen Pamplona 31 Verletzte.

Seit längerem wird in Spanien daher heftig darüber diskutiert, ob Stierkämpfe und -treiben ganz verboten werden sollten. Laut einem Meinungsbarometer der Zeitung „La Vanguardia“ spricht sich die Mehrheit der Spanier dafür aus.

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