Gewalt

73-Jähriger in Hamburg erstochen – Ehefrau unter Verdacht

Vor der Bluttat gab es laut Polizei Streit und eine körperliche Auseinandersetzung (Symbolfoto).

Foto: Patrick Seeger / dpa

Vor der Bluttat gab es laut Polizei Streit und eine körperliche Auseinandersetzung (Symbolfoto). Foto: Patrick Seeger / dpa

Hamburg  Eine 70-jährige Hamburgerin soll ihren drei Jahre älteren Mann erstochen haben. Die Ermittler prüfen, ob es sich um Notwehr handelt.

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Ein 73-Jähriger ist in der Nacht zu Samstag in Hamburg erstochen worden. Nach ersten Erkenntnissen soll die drei Jahre jüngere Ehefrau den Mann vermutlich aus Notwehr in der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Eilbek getötet haben, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag erklärte.

Vor der Bluttat habe es Streit und eine körperliche Auseinandersetzung gegeben. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Einsatzkräfte versuchten vergeblich, den Mann wiederzubeleben. Er starb noch am Tatort.

Getöteter war demenzkrank

Der 73-Jährige sei nach bisherigen Erkenntnissen demenzkrank gewesen, sagte der Polizeisprecher. Die Mordkommission des Hamburger Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.

Die 70 Jahre alte Verdächtige sollte nach der erkennungsdienstlichen Behandlung im Laufe des Samstagvormittags wieder auf freien Fuß gesetzt werden. (dpa)

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