Schlechtes Gewissen: Bankräuber lässt sich festnehmen

Symbolbild. Nach einem Bankraub in Mönchengladbach hat sich der Räuber einem Bekannten offenbart und dann der Polizei gestellt.

Symbolbild. Nach einem Bankraub in Mönchengladbach hat sich der Räuber einem Bekannten offenbart und dann der Polizei gestellt.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Mönchengladbach.   Nach einem Bankraub in Mönchengladbach hat sich der Räuber jetzt der Polizei gestellt, samt Beute. Ihn habe das schlechte Gewissen geplagt.

Das schlechte Gewissen hat einen Bankräuber in Mönchengladbach offensichtlich so geplagt, dass er sich einem Bekannten anvertraute und samt der Beute festnehmen ließ. Der Bekannte rief nach dem Geständnis die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten wartete der 55-jährige mutmaßliche Täter nach Polizeiangaben von Dienstag samt erbeutetem Geld. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und stellte die Beute in geringer vierstelliger Höhe sicher.

Zwar gestand der Mann den Angaben zufolge die Tat, aber sein Motiv ist noch nicht klar. Die Schusswaffe, mit der er am Vortag die Bank betreten habe, soll eine Attrappe gewesen sein. Sie wurde aber bisher nicht gefunden. Der bisher unbescholtene Mann wurde mangels Haftgründen wieder frei gelassen.

Der Mann soll am Vortag mit einem Mund-Nasen-Schutz mit vorgehaltener Schusswaffe eine Bank überfallen haben. Dazu soll er eine Filiale im Stadtteil Geistenbeck mit einer hellen Jutetasche betreten haben, zum Kassierer gegangen sein und Geld gefordert haben. (dpa)

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