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Corona: Zwei Bundesländer melden keine Zahlen an das RKI

| Lesedauer: 53 Minuten
Lauterbach: Alle Ungeimpften werden sich jetzt anstecken

Lauterbach: Alle Ungeimpften werden sich jetzt anstecken

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat erneut einen eindringlichen Appell an alle Ungeimpften gerichtet, sich immunisieren zu lassen. Die Fallzahlen seien aktuell so hoch, dass Ungeimpfte einer Infektion nicht mehr entgehen könnten, sagte Lauterbach.

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Das RKI meldet am Montag 67.501 Corona-Neuinfektionen. Doch die Aussagekraft der Zahlen ist derzeit eingeschränkt. Mehr Infos im Blog.

  • Das RKI meldet am Montag 67.501 Corona-Neuinfektionen
  • Doch die Fallzahlen sind unvollständig
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt weiterhin auf einem hohen Niveau
  • Karl Lauterbach sieht bei Flüchtlingen aus der Ukraine eine große Impflücken
  • Die Omikron-Variante BA.2 ist für 72 Prozent aller Ansteckungen in Deutschland verantwortlich
  • Der Kassenärzte-Chef regt Änderungen bei den Quarantäneregeln an

Berlin. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Montag 67.501 Corona-Neuinfektionen. Auch die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt mit einem Wert von 1700,6 weiterhin auf einem hohen Niveau. In der Vorwoche lag der Wert bei 1714,2. Laut RKI melden zunehmend weniger Gesundheitsämter am Wochenende ihre Daten. Insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn sollten tagesaktuelle Schwankungen daher nicht überbewertet werden.

Trotz der steigenden Zahlen sind am 20. März viele Corona-Regeln ausgelaufen. Schärfere Auflagen sind nach dem neuen Infektionsschutzgesetz nur noch regional in Corona-Hotspots möglich. Bis zum 2. April können die Bundesländer allerdings eine Übergangsregelung nutzen, in der die aktuellen Regeln bestehen bleiben und von der alle Länder Gebrauch gemacht haben. Laut dem Virologen Christian Drosten werden "milde Maßnahmen" gegen das Virus wohl auch in den kommenden Jahren nötig sein.

Mehr dazu: Corona in Deutschland – Die aktuellen Zahlen des RKI im Überblick

Corona-News von Montag, 28. März: Bislang 827 gefälschte Gesundheitszeugnisse registriert

12.03 Uhr: Die Bundespolizei hat im Januar und Februar insgesamt 827 Delikte im Zusammenhang mit der Nutzung gefälschter Impfnachweise beziehungsweise Test- und Genesenennachweise angezeigt. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt rund 2700, wie das Bundespolizeipräsidium in Potsdam am Montag mitteilte. Seit Inkrafttreten der Coronavirus-Einreiseverordnung im Januar 2021 zeigte die Bundespolizei insgesamt 3524 solche Fälle an.

Die Coronavirus-Einreiseverordnung, die erstmalig am 14. Januar 2021 in Kraft trat, regelt unter anderem die Nachweispflicht für Impfungen, Tests und Genesenenstatus bei der Einreise in die Bundesrepublik. Auch unabhängig von den Einreisekontrollen fliegen in Deutschland immer wieder Fälle von gefälschten Corona-Gesundheitszeugnissen auf. Die Gesamtzahl der gefälschten Impfausweise und anderer Nachweise liegt also um ein Vielfaches höher als die Zahlen der Bundespolizei.

RKI bekommt weniger Covid-19-Fälle übermittelt

10.33 Uhr: Dem Robert Koch-Institut sind weniger Covid-19-Fälle übermittelt worden, als es am Wochenende eigentlich gegeben hat. So berichtet "Zeit Online", dass die Gesundheitsämter am Montag 103.233 Neuinfizierte gemeldet haben; das Portal bezieht seine Daten eigenen Angaben zufolge direkt von den Landkreisen. So seien die Zahlen "daher weniger von Verzögerungen in der Meldekette betroffen als die des RKI". Sie könnten entsprechend abweichen. Zum Vergleich: Das RKI meldete am Montagmorgen 67.501 Neuinfektionen.

Baden-Württemberg und Brandenburg haben am Sonntag zudem keine Daten an das RKI übermittelt. Laut Mitteilung des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg werden dort an Wochenenden und Feiertagen keine Covid-19-Fälle mehr an das RKI übermittelt. Der Grund ist eine neue Corona-Verordnung in dem Bundesland. Der Landkreis München wiederum konnte wegen technischer Probleme keine Daten an das RKI übermitteln. Dazu kommt: Viele Infektionen werden derzeit nicht mehr per PCR-Test in Laboren bestätigt. Sie gehen dann nicht in die offizielle Statistik ein.

Das RKI weist in seinem Corona-Dashboard darauf hin, dass die Aussagekraft der tagesaktuellen Berichterstattung der Neuinfektionen eingeschränkt sei. "Tagesaktuelle Schwankungen sollten daher – insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn – nicht überbewertet werden." Für die Beurteilung des Verlaufs sei die Betrachtung des Wochenvergleichs zielführender.

Trotz Corona-Lockerung: Viele Bürger setzen weiter auf Masken

10.15 Uhr: Ein Großteil der Menschen in Deutschland will einer Umfrage zufolge trotz der Corona-Lockerungen auch weiterhin eine Maske in Innenräumen tragen. Zwei von fünf Deutschen (41 Prozent) gaben an, immer eine Maske etwa in Geschäften oder im Bahnverkehr tragen zu wollen, auch wenn es im Zuge der Aufhebung der Corona-Maßnahmen keine Maskenpflicht mehr geben wird, wie eine am Montag veröffentlichte Yougov-Umfrage ergab.

Demnach sagten 27 Prozent, sie würden hin und wieder eine Maske tragen, 9 Prozent selten. 17 Prozent gaben in der Befragung Ende vergangener Woche an, nie die Maske in Innenräumen aufsetzen zu wollen, wenn es keine Maskenpflicht mehr geben wird. 7 Prozent machten keine Angabe. Frauen sagten laut Yougov häufiger als Männer, auch ohne Maskenpflicht immer eine Maske in Innenräumen zu tragen (43 Prozent vs. 39 Prozent der Männer).

Nach einem Beschluss der Bundesregierung sollen trotz anhaltend hoher Neuinfektionen die meisten Corona-Regeln aufgehoben werden. Nach einer Übergangsfrist bis zum 2. April können die Länder weitergehende Beschränkungen mit mehr Maskenpflichten und Zugangsregeln nur noch verhängen, wenn das Landesparlament für sogenannte Hotspots mit hohen Infektionszahlen eine kritische Lage feststellt.

Israels Regierungschef Bennett mit Coronavirus infiziert

8.33 Uhr: Der israelische Regierungschef Naftali Bennett hat sich nach Angaben seines Büros mit dem Coronavirus infiziert. Der 50-Jährige habe ein positives Testergebnis erhalten, fühle sich aber gut, hieß es in der Mitteilung vom Montag. Er werde seine Arbeit von zu Hause fortsetzen.

Am Sonntag war Bennett in Jerusalem mit US-Außenminister Antony Blinken zusammengetroffen. Es ist vorgesehen, dass Blinken am Montag im israelischen Wüstenort Sde Boker an einem Gipfeltreffen mit den Außenministern der vier arabischen Staaten Ägypten, Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain und Marokko teilnimmt.

Lauterbach besorgt um Impfstatus von Kriegsflüchtlingen

8.03 Uhr: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zeigt sich besorgt um die gesundheitliche Versorgung und den Impfstatus der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Am Montag werde sich die Gesundheitsministerkonferenz mit dem Thema befassen, kündigte Lauterbach am Sonntag im Politik-Talk "Die richtigen Fragen" bei Bild TV an. "Wir werden darüber reden, wie wir die gesundheitliche Versorgung der Menschen, die aus der Ukraine zu uns geflohen sind, darstellen können. Dazu zählen auch die Impfungen."

Nach Darstellung des Ministers bestehen "riesige Impflücken" bei den Flüchtlingen, nicht nur in Bezug auf Corona, sondern auch auf Masern. Es werde nach einem Weg gesucht, die Impflücken möglichst unbürokratisch und schnell zu schießen, erklärte Lauterbach.

Corona-Lockdown in Shanghai tritt in Kraft - Massentests beginnen

5.25 Uhr: Ein weiträumiger Lockdown ist am frühen Montagmorgen in den östlichen und südlichen Stadtteilen der 26 Millionen Einwohner zählenden chinesischen Hafenstadt Shanghai in Kraft getreten. Die unerwartete Ankündigung der Stadtregierung hatte am Sonntagabend zu Hamsterkäufen und langen Schlangen vor Supermärkten geführt. Mit der radikalen Maßnahme soll die Ausbreitung des Coronavirus gestoppt werden, wie die Stadtregierung berichtete.

Der Lockdown erfolgt in zwei Schritten: Bis Freitag müssen die Bewohner in Pudong und angrenzenden Stadtteilen wie Fengxian, Jinshan, Chongming und Teilen von Minhang zuhause bleiben und werden getestet. Danach tritt ein ähnlicher Lockdown im älteren Teil der Metropole westlich des Huangpu-Flusses in Kraft, wo bis Montag getestet wird. Infizierte werden in Einrichtungen isoliert.

Corona-News von Sonntag, 27. März – Fast drei Viertel der Ansteckungen durch BA.2

21.01 Uhr: Der ansteckendere Omikron-Untertyp BA.2 ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts mittlerweile für 72 Prozent der Ansteckungen in Deutschland verantwortlich. Der Anstieg der Fälle ist demnach neben der "leichteren Übertragbarkeit der Sublinie" auch auf die "Rücknahme von kontaktreduzierenden Maßnahmen und auf ein geändertes Verhalten in der Bevölkerung zurückzuführen".

Das RKI rief die Menschen dazu auf, weiterhin vorsichtig zu sein. Da sich das Virus zuletzt wieder stärker unter Älteren verbreitete, riet das Institut diesen zu einer zweiten Auffrischungsimpfung.

Chef des Verbands der Kinderärzte fordert Impfpflicht ab Juni

18.24 Uhr: Der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, hat sich eindringlich für die Impfpflicht ausgesprochen: "Der Bundestag muss eine Impfpflicht für alle Erwachsenen einführen, die Impfungen ab Juni verpflichtend macht", sagte Fischbach der "Neuen Osnabrücker Zeitung" und ergänzte: "Sonst kommen wir bis zum Herbst nicht vor die Welle, und dann werden vor allem wieder die Kinder und Jugendlichen unter den unvermeidbaren Einschränkungen leiden."

Impfen sei "nachweislich der einzige sichere Weg, um ohne verheerende Eindämmungsmaßnahmen zu viele schwere Verläufe und Todesfälle zu vermeiden", sagte der Arzt. Wer die Impfung bis jetzt noch verweigere, "nimmt den Rest der Bevölkerung in Geiselhaft".

Das treffe besonders Minderjährige, die durch die Einschränkungen um Bildungs- und Entwicklungschancen gebracht werden und sozial und psychisch litten. "Das ist nicht mehr hinnehmbar!" Jetzt sei endlich die Solidarität der Erwachsenen mit den Jüngsten gefragt.

Millionen müssen in Shanghai in Lockdown

17.08 Uhr: Wegen eines größeren Corona-Ausbruchs in Shanghai haben die Behörden einen Lockdown in zwei Schritten über die 26 Millionen Einwohner zählende chinesische Hafenstadt verhängt. Vom frühen Montagmorgen an wird bis Freitag eine Ausgangssperre über die Pudong-Seite östlich des Huangpu-Flusses verhängt, wie am Sonntag die Stadtregierung über das Staatsfernsehen ankündigte. Zugleich wurden Massentests angeordnet. Von Freitag an wird dann bis zum 5. April ähnlich eine Ausgangssperre über die Puxi-Seite mit dem älteren Teil der Metropole westlich des Huangpu-Flusses verhängt.

Es fahren dann keine öffentlichen Verkehrsmittel, Fähren oder Taxis mehr. Unternehmen müssen auf Homeoffice umschalten oder mit dem Personal arbeiten, das auf einem geschlossenen Werksgelände wohnt. Der radikale Schritt erfolgte auf einen rasanten Anstieg der Infektionen in Shanghai, das neben der nordostchinesischen Provinz Jilin gegenwärtig die meisten Fälle zählt. Landesweit wurden rund 5500 Infektionen vom Samstag gemeldet, darunter allerdings 4300 asymptomatische Fälle. Shanghai zählte 47 Erkrankungen und 2631 Fälle ohne Symptome. Alle Infizierten müssen in Quarantäne.

Bisher hatten die Behörden weitgehende Ausgangssperren vermeiden wollen und mit einer "dynamischen Null-Covid-Strategie" nur einzelne Wohnviertel vorübergehend für Massentests abgeriegelt. Diese Maßnahmen werden auch auf der Puxi-Seite fortgesetzt, bevor der Lockdown dort am Freitag beginnt, wie die Behörden berichteten. Der jetzt verkündete Schritt überraschte auch, weil Behördenvertreter noch am Samstag einen Lockdown der Metropole wegen der weitreichenden Auswirkungen auf die Wirtschaft ausgeschlossen hatten.

Situation an Kliniken hochproblematisch

16.11 Uhr: Bayern hat angesichts der hohen Corona-Neuinfektionen eine Verlängerung der Maskenpflicht in Innenräumen gefordert. Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe), "ich fände gut, wenn wir nach dem 2. April bundesweit noch vier Wochen Maskenpflicht in Innenräumen haben würden." Danach könne die Lage neu beurteilt werden. Derweil rechnet die Deutsche Krankenhausgesellschaft mit einer steigenden Zahl an Intensivpatienten.

Die Maskenpflicht gilt ab kommenden Sonntag nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und Einrichtungen mit vulnerablen Menschen. Holetschek sagte, sie sollte seiner Meinung nach auch im Handel und in Freizeiteinrichtungen fortbestehen.

Mit Blick auf die Gesundheitsministerkonferenz am Montag forderte Bayern vom Bund entweder bundesweit einheitliche Kriterien für die Anwendung der Hotspot-Regel oder eine Verlängerung der Übergangsfrist. "Die Hotspot-Regeln sind viel zu schwammig und ermöglichen uns keine rechtssichere Umsetzung", sagte Holetschek.

Der Vorstandsvorsitzende der Krankenhausgesellschaft, Gaß, sagte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland, die Situation für Kliniken sei vor allem durch Personalausfälle hochproblematisch. "Drei von vier Krankenhäusern müssen Leistungen einschränken, weil Personal ausfällt." Dies liege an "Infektionen, Quarantäne oder Betreuung von positiv getesteten Kindern".

Zuletzt habe sich die Intensivbelegung zwar etwas vom Infektionsgeschehen abgekoppelt - jedoch nicht vollständig, sagte Gaß weiter. In den kommenden Wochen würden die Krankenhäuser deshalb auch auf den Intensivstationen "wieder stärker steigende Patientenzahlen verzeichnen".

RKI meldet 111.224 Corona-Neuinfektionen

7.13 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1723,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1758,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1708,7 (Vormonat: 1240,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 111.224 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 131.792 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 49 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 49 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 20.256.278 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Corona-News von Samstag, 26. März: 2000 Menschen bei Demo gegen Corona-Maßnahmen – Aufruf von Extremisten

16.24 Uhr: Rund 2000 Menschen sind am Samstag in Hamburg laut Polizei dem Aufruf von Extremisten gefolgt und gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. Nach Angaben eines Polizeisprechers versammelten sie sich am Nachmittag vor der Kunsthalle am Hauptbahnhof.

Viele Demoteilnehmer trugen keine Maske. Angemeldet hatte die Demonstration der Verein UMEHR, der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuft und beobachtet wird. Eine ursprünglich für den Vormittag in Bergedorf geplante Demo, die laut Landesamt ebenfalls Bezüge zu UMEHR hatte, war nach Polizeiangaben kurzfristig abgesagt worden.

Krankenhäuser rechnen mit wieder steigender Zahl an Corona-Intensivpatienten

14.32 Uhr: Wegen der aktuell hohen Corona-Infektionszahlen rechnet die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mit einer wieder steigenden Zahl an Intensivpatienten. Die Pandemie sei "noch lange nicht vorbei", sagte DKG-Chef Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Der Berliner Virologe mahnte, das Virus sei "nicht absolut harmlos" geworden. Der Experte der Berliner Charité rechnet nicht mit einem "infektionsfreien Sommer" wie im vergangenen Jahr.

Der Vorstandsvorsitzende der Krankenhausgesellschaft sagte den RND-Zeitungen vom Samstag, hochproblematisch sei die Situation für Kliniken vor allem durch Personalausfälle. "Drei von vier Krankenhäusern müssen Leistungen einschränken, weil Personal ausfällt." Dies liege an "Infektionen, Quarantäne oder Betreuung von positiv getesteten Kindern".