Verkehr

Einhornauto mit „Raketenantrieb“ am Heck aus Verkehr gezogen

Dieses „Rakentenheck“ störte offensichtlich die Polizei.

Dieses „Rakentenheck“ störte offensichtlich die Polizei.

Foto: Polizeidirektion Pirmasens

Hauenstein.  Die Polizei in Rheinland-Pfalz hat ein britisches Auto gestoppt. Es war kaum noch als normales Auto zu erkennen und nicht mehr sicher.

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Einhörner sind seit einiger Zeit total im Trend – überall tauchen die Fantasiewesen auf. Eine Britin war von den gehörnten Pferden wohl so fasziniert, dass sie ihr Auto in eines verwandeln wollte. Das Ergebnis ist schräg.

Laut Polizeibericht sei den Beamten das verzierte Gefährt mit britischem Kennzeichen auf einer Bundesstraße bei Pirmasens (Rheinland-Pfalz) aufgefallen. Bei der Inspektion des Autos fielen den Polizisten die vielen Details, mit denen der Wagen geschmückt worden war.

Einhorn am Kühlergrill und Flammen aus „Triebwerken“

So war im Bereich des Kühlergrills ein mittels Schaumstoff und Schrauben gefertigtes Horn angebracht, was dem Auto wohl den unverwechselbaren Einhorn-Look verleihen sollte. Auf dem Kühlergrill und dem Dach befanden sich aus Spanplatten gebastelte Flammen. Ein orangefarbener Rundumkennleuchten-Balken mit Lautsprecher vollendete die Konstruktion auf dem Dach.

Das absolute Highlight des Einhornautos war jedoch das Heck. Vier kleine und ein großer Plastikeimer wurden so angebaut und bemalt, dass sie aussahen wie Triebwerke. Aus dem großen „Triebwerk“ züngelten „Flammen“. Der 42-jährigen Fahrzeugbesitzerin wurde die Weiterfahrt untersagt, bis sie die unzulässigen Teile ihres „Wonky Racers“ („Wackeliger Raser“), wie das Auto laut Lackierung heißt, demontiert hatte.

(dpa/lhel)

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