Rauchgasvergiftung

Fünf Verletzte bei Grillabend: Verdacht auf Rauchvergiftung

Bewohner einer Doppelhaushälfte hatten am Donnerstagabend wegen Übelkeit den Rettungsdienst alarmiert.

Bewohner einer Doppelhaushälfte hatten am Donnerstagabend wegen Übelkeit den Rettungsdienst alarmiert.

Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/Symbolbild

Warendorf.  Ein Grillabend im Kreis Warendorf endete für vier Erwachsene und ein Kind mit einer Kohlenmonoxid-Verletzung. Das Haus wurde umgehend geräumt.

Bei einem Grillabend in Oelde im Kreis Warendorf sind fünf Menschen durch Kohlenmonoxid verletzt worden. Die Bewohner einer Doppelhaushälfte alarmierten am Donnerstagabend um 21.30 Uhr wegen Übelkeit den Rettungsdienst, wie die Polizei Warendorf am Freitag berichtete. Der Kohlenmonoxid-Warnmelder der Feuerwehr löste beim Betreten des Hauses sofort Alarm aus, woraufhin das Haus umgehend geräumt wurde.

Vier Erwachsene und ein 13-jähriges Kind wurden wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäusern behandelt. Als Ursache wurde ein Grill ausgemacht. Der stand zwar im Freien, der Rauch zog aber augenscheinlich durch ein geöffnetes Fenster ins Haus. Das farb- und geruchslose Gas konnte im ganzen Gebäude nachgewiesen werden. Zum Zustand des Grillgutes machten die Rettungskräfte keine Angaben. (dpa/ots)

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