Auszeichnung

„Gault&Millau“: Restaurant aus NRW unter den Top-3-Adressen

Schmeckt’s? Der Restaurantführer „Gault&Millau“ hat wieder Auszeichnungen für Restaurants vergeben – unter anderem nach Bergisch Gladbach.

Schmeckt’s? Der Restaurantführer „Gault&Millau“ hat wieder Auszeichnungen für Restaurants vergeben – unter anderem nach Bergisch Gladbach.

Foto: Jens Büttner / dpa (Archiv)

Bergisch-Gladbach.  Der Gastronomieführer „Gault&Millau“ hat wieder Auszeichnungen für Restaurants vergeben. Ein Betrieb in NRW bekam die Höchstnote mit Prädikat.

Das „Vendôme“ in Bergisch Gladbach bei Köln ist nach Einschätzung des Gastronomieführers „Gault&Millau“ eines der drei besten Restaurants in Deutschland. Die anderen beiden sind demnach „Victor’s Fine Dining“ im saarländischen Perl und das „Waldhotel Sonnora“ in Dreis in Rheinland-Pfalz.

Das „Vendôme“ im Schloß Bensberg wird seit dem Jahr 2000 von Joachim Wissler geführt. Es wurde von den Restaurant-Testern mit der Höchstnote von fünf Kochhauben und Prädikat ausgezeichnet. Das geht aus der am Montag veröffentlichten neuen Ausgabe des Gastronomieführers „Gault&Millau“ für 2022 hervor.

Gault&Millau: Restaurants in Köln, Düsseldorf und Dortmund ausgezeichnet

Im März war das „Vendôme“ in der neuen Ausgabe des Restaurantführers Guide Michelin 2022 noch von drei auf zwei Sterne heruntergestuft worden. Der Schritt sei nach sehr gründlicher Abwägung und mehreren Tests erfolgt, hatte es dazu geheißen. „Gault&Millau“ kam nun zu einem anderen Urteil und stufte das „Vendôme“ durchaus in der Spitzengruppe ein.

Die nächstbesten Restaurants in Nordrhein-Westfalen, die mit drei Kochhauben und Prädikat ausgezeichnet wurden, sind beide in Köln: Das „Le Moissonnier“ und das „Ox & Klee“. Beide haben auch zwei Michelin-Sterne. Drei Kochhauben ohne Prädikat gingen an 15 Restaurants in Köln, Düsseldorf, Paderborn, Euskirchen, Münster, Pulheim, Bonn, Velbert, Dortmund und Odenthal.

Der „Gault&Millau“ empfiehlt nach eigener Aussage die 1000 besten Restaurants in Deutschland. Er gilt neben dem „Guide Michelin“ als wichtigster Gourmetführer Deutschlands. Früher wurden auch bis zu 20 Punkte an Restaurants vergeben, darauf wird nun verzichtet. Die Bewertung erfolgt durch die Anzahl von vergebenen Kochhauben plus des zusätzlichen Prädikats „herausragend“. (dpa)

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