Gerichtsprozess

Kokainversand aus dem Darknet: Zwei Monheimer vor Gericht

Zwei Männer aus Monheim sollen Kokain im Darknet verkauft haben. Bei ihrer Festnahme stieß die Polizei auch auf eine Cannabisplantage und auf Gewehre.

Zwei Männer aus Monheim sollen Kokain im Darknet verkauft haben. Bei ihrer Festnahme stieß die Polizei auch auf eine Cannabisplantage und auf Gewehre.

Foto: Christian Charisius / dpa

Düsseldorf.  Zwei Monheimer sollen im Darknet einen Handel mit Kokain betrieben haben. Nun beginnt der Prozess vor dem Düsseldorfer Landgericht gegen das Duo.

Ein florierender Kokainhandel im Darknet hat zwei Männer aus Monheim vor Gericht gebracht. Die 32 und 33 Jahre alten Angeklagten sollen hinter dem Kokaingeschäft stecken, mit dem sie nach Angaben der Ermittler 2,6 Millionen Euro Gewinn machten.

An diesem Dienstag, 12. Oktober, beginnt der Prozess vor dem Düsseldorfer Landgericht gegen das Duo. Fast fünf Jahre lang sollen sie mit Hilfe des sogenannten Darknets Geld gescheffelt haben, bevor ihnen Internetfahnder auf die Schliche kamen. Laut Anklage bedienten sie mehr als 6600 Kundenbestellungen.

Mutmaßliche Drogendealer aus Monheim: Cannabisplantage, Gewehre und Pistolen

Ab November 2020 sollen die mutmaßlichen Dealer neben Kokain auch Cannabis vertrieben haben. Bei ihrer Festnahme stieß die Polizei im vergangenen März auf eine Cannabisplantage sowie 23 Gewehre und 14 Pistolen oder Revolver nebst Munition.

Bislang haben die Angeklagten zu den Vorwürfen eisern geschwiegen. Für den Prozess sind bis kurz vor Weihnachten insgesamt 13 Verhandlungstage angesetzt. (dpa)

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