Recht

Siegener Urteile im Dieselskandal beschäftigen Justiz

Das Oberlandesgericht Hamm beschäftigt sich mit zwei Diesel-Urteilen aus Siegen.

Das Oberlandesgericht Hamm beschäftigt sich mit zwei Diesel-Urteilen aus Siegen.

Foto: Kerstin Kokoska

Siegen/Hamm.   Das Oberlandesgericht Hamm befindet in den kommenden Wochen über die Berufung gegen zwei Urteile des Landgerichts Siegen in Sachen Dieselskandal.

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Wie die Behörde mitteilt, hatte im Dezember 2017 ein Kläger aus Siegen von einem Siegener Autohaus unter anderem die Erstattung des Kaufpreises von 23.500 Euro für seinen im Mai 2013 erworbenen VW Caddy verlangt.

Im Gegenzug wollte er das Auto zurückgeben. In Teilen hatte das Landgericht der Klage stattgegeben, der Autohändler ging in Berufung. Verhandlung ist am Dienstag, 12. Februar, 12 Uhr (Az 8 U 2/18 OLG Hamm).

Kaufpreis für VW Touran erstatten

Zwei Wochen später, am 26. Februar, 13 Uhr befinden die Richter über die Berufung gegen ein Urteil aus dem September 2017. Die Siegener Juristen hatten der Klage eines Mannes aus Ippesheim in Mittelfranken in Teilen stattgegeben. Er wollte von einem Kreuztaler Automobilhändler insbesondere die Erstattung des Kaufpreises von 20.545 Euro unter Anrechnung einer Nutzungsentschädigung für seinen im Februar 2015 gekauften VW Touran.

Zudem wollte er gegenüber dem Hersteller aus Wolfsburg dessen Verpflichtung zur Leistung von Schadensersatz festgestellt wissen, teilte das Gericht weiter mit (Az 8 U 263/17 OLG Hamm).

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