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Hohe Benzinpreise: So hilft Google Maps beim Sprit sparen

| Lesedauer: 2 Minuten
ADAC: Benzinpreis kratzt am Allzeithoch

ADAC: Benzinpreis kratzt am Allzeithoch

Die Preise an der Zapfsäule in Deutschland sind weiter gestiegen und damit so hoch wie lange nicht. Für die Entwicklung der Kraftstoffpreise sind der Rohölpreis und der Wechselkurs von Dollar und Euro ausschlaggebend.

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Berlin  Mit einer neuen Funktion will Google Maps Autofahrern zukünftig nicht nur helfen, schnell ans Ziel zu kommen, sondern auch umweltfreundlich.

Die Kraftstoffpreise in Deutschland steigen immer weiter an. Grund dafür sind vor allem die hohen Rohölpreise. Das macht sich für Autofahrer und Autofahrerinnen auch an den Tankstellen bemerkbar – umso wichtiger ist es, beim Fahren möglichst Sprit einzusparen.

Eine neue Funktion des Kartenanbieters Google Maps könnte das in Zukunft deutlich einfacher machen. Google kündigte in einem Blogpost an, zukünftig auch „Eco-friendly routing“ anzubieten – also eine Routen-Option, die Sprit spart und damit auch umweltfreundlicher ist.

"Eco-friendly routing" spart Sprit und Emissionen

Neben der schnellsten Route zeigt Google Maps dann auch eine Route an, die zwar möglicherweise ein paar Minuten länger dauert, dafür aber durch ein niedrigeres Verkehrsaufkommen oder weniger Ampeln Sprit und Emissionen spart.

Nutzer und Nutzerinnen können dann außerdem sehen, wieviel Sprit sie mit der umweltfreundlichen Route einsparen können und was die voraussichtlichen Ankunftszeiten sind. Anschließend können sie die Strecke auswählen, die sie bevorzugen.

Neue Funktion auch für Fahrradfahrer

Bis die Funktion allerdings auch in Deutschland verfügbar sein wird, müssen sich Autofahrer und Autofahrerinnen noch etwas gedulden. Zunächst wird das Feature nur in Amerika eingeführt – ab 2022 soll es dann auch in Europa genutzt werden können.

Neben der umweltfreundlicheren Route will Google Maps zukünftig auch noch eine weitere neue Funktion einführen – von der dann nicht die Autofahrer, sondern vor allem die Fahrradfahrer profitieren können. Die sogenannte „Lite Navigation“ zeigt dann nicht mehr Punkt für Punkt, wo abgebogen werden muss, sondern einen Überblick mit den wichtigsten Details für die gesamte Route - ohne, dass das Smartphone entsperrt werden muss. So sollen Nutzer und Nutzerinnen den Blick frei haben für den Straßenverkehr. (csr)

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